Bozen – Acht Minuten, um einander kennenzulernen und – im Idealfall – Gefallen aneinander zu finden: So lautet das Rezept des mittlerweile bewährten und beliebten Job Speed Dating der Freien Universität Bozen, bei dem sich Studierende und Absolventinnen und Absolventen am Campus Bozen mit Unternehmen und Institutionen vernetzen können. Rund 130 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich auf konkrete Job- und Praktikumsangebote beworben, die im Vorfeld von den teilnehmenden Unternehmen und Institutionen auf dem Portal www.jobspeedating.it veröffentlicht wurden.
Das Job Speed Dating richtet sich an Arbeitgeber:innen, die Praktika oder Jobs in Südtirol anbieten. Als Bewerber:innen sind auch Teilnehmende willkommen, die an anderen Universitäten als der unibz studieren oder studiert haben und eine berufliche Tätigkeit in Südtirol anstreben. Partner der vom Praktika- und Jobservice der unibz organisierten Veranstaltung waren die Südtiroler HochschülerInnenschaft und der Movimento Universitari Altoatesini.
Mehr als 600 Speed Dates
Die Zahlen der Veranstaltung waren sehr vielversprechend, wie die unibz in einer Aussendung schreibt. In zweieinhalb Stunden fanden mehr als 600 Speed Dates mit Bewerberinnen und Bewerbern statt, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben, einen Praktikumsplatz für den Sommer suchen oder sich beruflich neu orientieren möchten. Sie alle nutzten diese besondere Gelegenheit, um erste Kontakte mit Unternehmen zu knüpfen, die zu ihren Berufswünschen passen. Wenn die Chemie stimmte, folgt auf das Speed Dating ein offizielles Vorstellungsgespräch, das möglicherweise den Einstieg in die Arbeitswelt bedeutet.
„Das Ziel des Job Speed Dating besteht darin, Studierende genauso wie Absolventinnen und Absolventen mit Unternehmen zusammenzubringen, die qualifizierte Arbeitskräfte suchen“, sagt Iris Tappeiner, Leiterin des Praktika- und Jobservice der unibz. „Die Veranstaltung unterstützt die Kandidierenden bei ihrem beruflichen Einstieg und reagiert zudem auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes, da in zahlreichen Berufsfeldern hoher Bedarf an qualifizierten und gut ausgebildeten Fachkräften besteht.“