1. Ihre derzeitige größte Herausforderung im Berufsalltag?
Die kontinuierliche Sicherstellung der Qualität von Dienst und Leistungen durch Teamzusammenarbeit und die Entwicklung von Kompetenzen.
2. Der beste Rat, den Sie bisher bekommen haben?
Respekt und Ehrlichkeit sind von dauerhafter Bedeutung. Dieser Rat hat mich bereits in vielen schwierigen Situationen daran erinnert, was wirklich zählt, und mich auf meinem Weg geleitet.
3. Aus welchem Fehler haben Sie etwas gelernt?
Zukunftsfähige Unternehmen müssen lernende Organisationen sein und positive Veränderungen auch durch Reflexion von Fehlern ermöglichen. Ein gutes Arbeitsumfeld und Kommunikation auf Augenhöhe stärken diese Kultur der Veränderung.
4. Welcher Teil Ihrer Ausbildung, welches Seminar oder welches Buch hat bei Ihnen die größten Spuren hinterlassen?
Reinhard Sprenger: Damit Führung funktioniert, darf sie nicht beherrschen, sondern muss ermöglichen. Gutes Leadership will aus Menschen mehr machen, als sie sich selbst zutrauen. Tomás Sedláček: In Geldsachen, im Geben wie im Nehmen, ist die Mitte Freigiebigkeit, das Übermaß Verschwendung und der Mangel Geiz.
5. Wie erkennen Sie Talente?
Indem ich mich darauf konzentriere zu verstehen, was Menschen wirklich tun wollen. Außergewöhnliche Leistung entsteht, wenn die Aufgaben den Talenten und Interessen entsprechen.
6. Gibt es in Ihrem Unternehmen die Möglichkeit zu Homeoffice und wenn ja, für wie viele Tage pro Woche?
Wir ermöglichen bis zu zwei Tage Smart Working in der Woche. Bedürfnisabhängiges Arbeiten außerhalb des Büros ist eine notwendige Option für moderne Unternehmen. Hohe Eigenverantwortung und Vertrauen sind der Schlüssel für dessen effiziente Umsetzung.
7. Angenommen, Sie hätten plötzlich keine Lust mehr auf Ihren Job: In welchen Beruf würden Sie am liebsten wechseln?
Unternehmer.
8. Welchen Wunsch haben Sie an die Landespolitik?
Dass Sie konstruktiv zusammenarbeitet, damit Gesellschaft und Ökologie auch für zukünftige Generationen attraktiv bleiben.
9. Wovon braucht Südtirols Arbeitswelt mehr?
Etwas mehr Zufriedenheit und Altruismus, aber auch eine positive Fehlerkultur.
10. Wo finden Sie Ausgleich?
Zu Hause bei der Familie, mit Freunden, beim Lesen, beim Sport und in der Natur.
















