Immer informiert bleiben

Den SWZ-Newsletter abonnieren

  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • Podcast
  • Archiv
  • E-Paper
  • SWZ-Club
Donnerstag, 11.Juni 2026
  • Anmelden
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
%title
%title
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse

Eurac-Tagung: Die Welt erklären

Tagung (1) – Wie kann man die Zukunft vorwegnehmen und verstehen? Diese Frage versuchten Expert*innen bei einer Tagung in der Eurac zu beantworten.

Sabina Drescher von Sabina Drescher
31. Januar 2020
in International
Lesezeit: 3 mins read
Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Tagung in der Eurac

Einige der Tagungsteilnehmer*innen (v. l.): Epaminondas Christofilopoulos (Unesco), Roland Psenner (Eurac-Präsident), Nicola Brandt (Oecd), Hanns-Fred Rathenow (TU Berlin), Riel Miller (Unesco), Ingrid Kofler (Eurac), Roland Benedikter (Center for Advanced Studies, Eurac), Edgar Göll (IZT), Harald Pechlaner (Center for Advanced Studies, Eurac)

Bozen – Die Welt wandelt sich mit einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit. Für Menschen bedeutet das eine permanente Unsicherheit darüber, was in zehn, fünf oder selbst in nur zwei Jahren geschieht. Kompetenzen, die uns früher weit gebracht hätten, sind heute weniger gefragt. An ihre Stelle treten andere Fähigkeiten, zum Beispiel jene, die Zukunft zu verstehen und sie vorwegzunehmen, die sogenannte Futures Literacy, die „Lesefähigkeit der Zukunft“.

„Zukunft muss man benutzen“

Unter anderem über sie sprachen Expert*innen der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur Unesco und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Oecd bei der Tagung „Wer erklärt uns die heutige Welt?“ von Eurac Research in der vergangenen Woche (siehe beistehende Infobox und Artikel „Jetzt handeln„). „Zukunft muss man benutzen“, betonte Riel Miller, Head of Futures Literacy bei der Unesco in Paris. Denn in ihr beginne jede Transformation. Zukunftsbilder müssten generiert werden, an denen man aktuelles Handeln orientiert und bewertet, um diese Zukünfte herbeizuführen, besser mit ihnen umzugehen zu lernen und auch mögliche Krisen vorwegzunehmen bzw. zu trainieren. Zur Beantwortung von Zukunftsfragen führt also strategisches Vorausschauen mit gleichzeitigem Blick auf die Gegenwart.

%title
%title

Entscheidungen und Strategien verbessern

Einen Schritt weiter als Riel ging Edgar Göll vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung IZT in Berlin. Er sprach über die Vorteile guter Zukunftsforschung, deren Möglichkeiten und Praxis. Auf einer theoretisch-konzeptionellen Ebene erlaube Zukunftsforschung Erweiterungen in drei Dimensionen. Gefragt werden müsse nicht nur nach dem, was wir bereits kennen, sondern auch nach dem, was denkbar ist (inhaltliche Ebene: was?). Außerdem müssten neben Fach- auch Alltagsexpert*innen gehört werden (gesellschaftliche Ebene: wer?). Durch eine Ausdehnung des Zeithorizonts könnten neue Akzente gesetzt werden (zeitliche Ebene: wann?). Konkret könne Zukunftsforschung einen Beitrag dazu leisten, Entscheidungen und Strategien zu verbessern. Transparenz und Orientierungswissen für Entscheidungen könnten hergestellt werden, zum Beispiel durch die Visualisierung von Trends.

Bildung in neuen Kontext stellen

Wie diese Erkenntnisse heruntergebrochen und in den Schulen angewandt werden können, versuchte Hanns-Fred Rathenow, ehemaliger Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung an der TU Berlin, zu erklären. „Wir brauchen Methoden für Inhalte, die weit über das Fachliche hinausgehen“, mahnte er. Die Fachstrukturen der Universitäten sollten nicht mehr in den Schulen abgebildet werden. Wünschenswert sei vielmehr eine transformative Bildung, die die Schüler*innen in die Lage versetzt, in ihre unmittelbare Lebensumgebung verändernd eingreifen zu können. Um Schüler*innen zukunfts- und somit gestaltungsfähig zu machen, bräuchte es trans-, multi- und interdisziplinären Unterricht, unterstrich Rathenow.

Ebenfalls auf die Schule ging Barbara Ischinger ein, von 2006 bis 2014 Oecd-Direktorin für Bildung und Kompetenzen (PISA) und ehemalige Unesco-Direktorin für Kulturkommunikation. Angesichts der aktuellen globalen Entwicklung müsse Bildung in einen neuen Kontext gestellt werden, sagte Ischinger. Als eine der größten Herausforderungen für Europa nannte sie China. Das Land habe bereits heute mehr Uniabsolvent*innen als Europa Kinder insgesamt. In der jüngsten Pisa-Studie schnitt China herausragend ab. Das Land der Mitte lockt auch Expert*innen aus dem Ausland an. „Wie treten wir dem entgegen?“ Lehrer*innen und Professor*innen müssten dazu angeregt werden, Schüler*innen zu motivieren, und zwar ohne zu großen Druck wie in China.

Schlagwörter: 04-20free

Info

Tagung

Auf Einladung des Center for Advanced Studies von Eurac Research kamen Vertreter*innen der Unesco und Oecd am vergangenen Donnerstag nach Bozen, um über die wichtigsten Trends der kommenden Jahre zu sprechen. Referenten waren unter anderem Riel Miller, Leiter der Unesco Futures Literacy, Edgar Göll vom Institut für Zukunftsstudien, Epaminondas Christofilopoulos, Unesco Chair für Zukunftsforschung, und Hanns-Fred Rathenow, ehemaliger Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung an der TU Berlin. Außerdem diskutierten Sergio Arzeni, der Präsident des Internationalen Netzwerkes für kleine und mittlere Unternehmen, Barbara Ischinger, Oecd-Direktorin für Bildung und Kompetenzen (PISA) von 2006 bis 2014 und ehemalige Unesco-Direktorin für Kulturkommunikation, Nicola Brandt, die Leiterin des Oecd Berlin Centre, sowie der Politikwissenschaftler Paweł Karolewski und Andrea Billi, Direktor von Sapienza Innovazione. Am Abend war Yves Leterme zu Gast, ehemaliger belgischer Premierminister und stellvertretender Oecd-Generaldirektor (hier finden Sie einen Artikel zu seinem Beitrag).

Ausgabe 04-20, Seite 15

Sabina Drescher

Sabina Drescher

Die Kaltererin hat in Innsbruck und Cagliari studiert. Sie blickt gerne hinter die Fassaden von Gebäuden, noch lieber hinter die von Menschen.

Verwandte Artikel

International

Der neue Eiserne Vorhang

5. Juni 2026
International

15 Milliarden Euro Börsenwert? Der Tiroler Überflieger

22. Mai 2026
Kommentar: Sattes Europa in Abstiegsgefahr
Meinung

Kommentar: Sattes Europa in Abstiegsgefahr

15. Mai 2026
International

Hans-Werner Sinn: „Niedergang der europäischen Industrien“

15. Mai 2026
International

Bis zu 20 Prozent weniger Jobs: KI frisst den IT-Einstieg

8. Mai 2026
International

Nahost & Ukraine: Brandherde außer Kontrolle

30. April 2026
Kostenlose Lernvideos zur Lohntransparenz

Kostenlose Lernvideos zur Lohntransparenz

10. Juni 2026

Die Lohntransparenz ist jetzt Pflicht: Was zu tun ist

10. Juni 2026
Leitner: Projekte in Mexiko für 720 Millionen Euro

Leitner: Projekte in Mexiko für 720 Millionen Euro

10. Juni 2026
Helmut Sartori: Skifahren ist nicht tot!

Helmut Sartori: Skifahren ist nicht tot!

9. Juni 2026

Südtiroler Pioniere: Der frühe Braindrain

9. Juni 2026
Eine Große statt vier Kleine

Eine Große statt vier Kleine

9. Juni 2026
Jetzt bei Google Play
SWZ Logo Weiss

Wochenblatt für Wirtschaft und Politik.

Follow Us

Innsbrucker Straße 23
39100 Bozen
Italien

info@swz.it
(+39) 0471 973 341

  • Impressum
  • Privacy
  • Cookies

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Willkommen zurück

Hinweis! Bitte geben Sie Ihre Abonummer ohne vorgestellte Null ein (zB 14 statt 0014)

Passwort vergessen?

Passwort erhalten

Bitte E-Mail und Passwort eingeben um Passwort zurückzusetzen

Anmelden

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. We use technical cookies for website functionality and marketing cookies for anonymous statistics. By clicking Accept, you automatically agree to the marketing cookies, unless you have disabled them.

show more
Technical Cookies always activated
Marketing Cookies
  • Google Analytics
  • Facebook Pixel
  • LinkedIn
  • Google Tag Manager
  • Hotjar
accept all accept
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung