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Als der Diener nicht mehr dienen wollte

Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, als Sie ohne zentralen Server, Internet und E-Mail gearbeitet haben? Wir von der SWZ haben unsere diesbezüglichen Erinnerungen aufgefrischt. Unfreiwillig!

Simone Treibenreif von Simone Treibenreif
9. März 2012
in Gesellschaft
Lesezeit: 3 mins read

Nackt, amputiert, hilflos – das sind nur einige der Adjektive, die im SWZ-Büro gefallen sind, als kürzlich der Unternehmensserver für mehrere Tage ausfiel. Es gibt ja Menschen, die sich bewusst dafür entscheiden, ständig oder für eine bestimmte Zeit ohne die Annehmlichkeiten – andere sagen: die Fesseln – der modernen Zivilisation auszukommen. Eine Woche auf einer Alm ohne fließend Warmwasser, Strom und Internet? Traumhaft und entspannend! Kein Fernsehgerät und kein PC in der heimischen Wohnung? Regt die familiäre Konversation an, genauso wie das Leseverhalten. Der Umstieg vom eigenen Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel? Ist gut für die Umwelt und die eigenen Nerven.

Doch wenn der Verzicht aufgedrängt wird, so wie in unserem Fall, dann ist das weder traumhaft noch förderlich für die Konversation oder die Nerven: Wir fühlten uns – wie gesagt – nackt, amputiert und hilflos. Es ist beängstigend, wie abhängig wir von diesem einen Gerät sind, das als Server bezeichnet wird und in vielen Unternehmen das zentrale Gehirn ist, in dem alles zusammenläuft, was die IT betrifft.

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Server ist übrigens Englisch und bedeutet auf Deutsch Diener. Doch entspricht dies keinesfalls den Tatsachen – eigentlich ist es nämlich völlig konträr: Der Server ist der König und diejenigen, die damit arbeiten, sind die Diener – um nicht zu sagen, sie sind die Sklaven des Servers. Denn wenn der Server nicht will, dann geht gar nichts mehr oder kaum noch was. Unternehmen sind abhängig von ihren Servern! Klar, es gibt eine Vielzahl von Sicherheits- und Sicherungsmaßnahmen, die den Ausfall des Servers verhindern oder seine Auswirkungen abfedern sollen. Doch was, wenn auch diese ausgeklügelten Maßnahmen versagen?

Der SWZ-Server wurde von einer Stromunterbrechung außer Gefecht gesetzt, und er war zwei Stunden später auch nach mehrmaligen Versuchen nicht mehr in Betrieb zu bekommen. Alle Dokumente und sonstige Dateien, die wir auf unserem zentralen Server abgespeichert hatten, waren plötzlich außerhalb unserer Reichweite, der Zugriff aufs Internet plötzlich unmöglich, das Abrufen der E-Mails nicht mehr machbar. Über unsere Smartphones kamen ebenfalls keine Mails mehr, denn auch die werden über den Server weitergeschickt. Der zu Hilfe gerufene Techniker, von uns liebevoll Salvatore, der Retter, genannt, erklärte uns, das Netzgerät des Servers sei kaputt, ein Ersatzteil nicht vor Ort. „Euer Server ist sehr alt, deshalb haben wir das Teil nicht auf Lager“, sagte Salvatore. Der Server ist Baujahr 2007, und das ist offenbar IT-Business-Steinzeit.

Salvatore sagte uns auch, dass unser Server schon länger defekt gewesen sei, der Stromausfall ihm aber endgültig den Rest gegeben habe – der Server war quasi bereits länger krank, doch es waren keine Symptome erkennbar, erst die plötzliche Unterbrechung der Nahrungszufuhr hat zum Ausbruch der Krankheit geführt.

Das kaputte Netzgerät war unscheinbar, schwarz und klein, etwa so groß wie ein Taschenbuch und fünf Zentimeter dick. Doch so unbedeutend das Teil aussah, die Folgen seines Ausfalls waren für uns deutlich spürbar. Wäre der Server nicht an einem Donnerstagnachmittag, sondern an einem Dienstag oder Mittwoch (am Mittwoch haben wir allwöchentlich Redaktionsschluss) ausgefallen, die SWZ wäre in reduziertem Umfang oder mit Verspätung erschienen (an Schlimmeres wage ich gar nicht zu denken). Denn ohne Daten vom Server geht nun mal auch in unserem Gewerbe nichts.

Auf den Serverausfall folgte zweieinhalb Tage arbeiten wie zu Urzeiten! Zumindest fühlte es sich so an: Um Dateien von den Computern der Redakteure zur Grafik zu bringen, brauchten wir einen USB-Stick und mussten tatsächlich mehr bewegen als nur unsere Hände. Mal eben schnell recherchieren, wer dieser oder jener ist und was er bisher so alles gemacht hat oder wann eine bestimmte Veranstaltung stattfindet – ohne Internet und Google gar nicht so einfach, um nicht zu sagen unmöglich. Werbekunden, die ein Angebot wollten oder uns einfach nur ihre bereits gebuchten Anzeigen zuschicken – schwierig so ganz ohne Internet und E-Mail-Postfach.

Mittlerweile geht es dem Server wieder gut. Allerdings hatte er all das, was wir am Donnerstag bis zum Stromausfall auf ihm gespeichert haben, kurzzeitig vergessen – er hatte quasi eine Amnesie. Der Technik sei Dank ist sein Gedächtnis zurückgekommen, zumindest was die gespeicherten Dateien angeht. Das, was nicht mehr zurückgekommen ist und nie wieder zurückkommen wird, sind die E-Mails, die wir in den Tagen bekommen haben. Im Prinzip wäre das nichts Dramatisches, doch Fragen wie „Was haben wir verpasst?“, „Welche Einladung zu einer Veranstaltung oder Pressekonferenz ist nicht bei uns angekommen?“, „Welcher Kunde wollte ein Angebot und wartet nun vergebens auf eine Antwort?“ oder „War unter den nicht gelesenen E-Mails auch eines von einem Absender, der sich jetzt fragt, warum er keine Antwort bekommt?“ werden uns noch eine Zeit lang beschäftigen.

Die Möglichkeit, dass unser Diener wieder einmal ausfallen könnte dagegen, die verdrängen wir.

Schlagwörter: 10-12freenomedia

Ausgabe 10-12, Seite 7

Simone Treibenreif

Simone Treibenreif

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