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Gewalt gegen Frauen: So können Unternehmen helfen

INITIATIVE – Für Frauen, die (häusliche) Gewalt erfahren, ist der Arbeitsplatz oft der einzige Ort, an dem sie sich noch frei bewegen können und sicher sind. Was Unternehmen tun können, um betroffene Beschäftigte zu unterstützen und sich des Tabuthemas mit der notwendigen Diskretion anzunehmen.

Sabina Drescher von Sabina Drescher
19. Oktober 2023
in News, Südtirol
Lesezeit: 3 mins read

Tipps für Unternehmen: die UVS-Veranstaltung „She matters“ bei Dr. Schär

Burgstall/Bozen – „Jede dritte Frau weltweit wird mindestens einmal im Leben Opfer von Gewalt. Was heißt das für dein Unternehmen?“ Mit dieser Frage hat Esther Ausserhofer, Verwaltungsrätin bei Dr. Schär, am Dienstagabend rund 80 Teilnehmende in ihrem Unternehmen begrüßt. Sie waren der Einladung des Unternehmerverbandes zu diesem Event gefolgt, dessen Thema man nicht zwangsläufig mit dem UVS in Verbindung bringen würde: Gewalt an Frauen. Der Abend stand unter dem Motto „She matters“. Es war der zweite einer dreiteiligen Reihe rund ums (Female) Empowerment. Der erste im Mai dieses Jahres trug den Titel „She leads“ und stellte am Markas-Hauptsitz in Bozen weibliche Führung in den Fokus.

Betroffene aus Südtirol im Video

Die Veranstaltung in Burgstall nun war das Ergebnis einer längeren Vorlaufzeit. Vor mittlerweile mehr als eineinhalb Jahren bildete der Unternehmerverband eine Arbeitsgruppe, die sich mit Gewalt an Frauen auseinandersetzte und -setzt. Den Stein ins Rollen gebracht hatte eine Einladung an Esther Ausserhofer. Sie sollte an einer Gesprächsrunde zum Thema teilnehmen. Schnell wurde ihr klar: In den Unternehmen kommt es selten wie nie vor, dabei müsste es zig betroffene Beschäftigte geben. „Der Arbeitsplatz“, betonte Ausserhofer, „ist oft der letzte Ort, an dem sich Frauen noch frei bewegen können und sicher sind.“ Auf diesen Umstand hingewiesen hat sie Karin Thaler.

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Die Mitarbeiterin des Frauenhauses Brixen war auch beim Event im Dr.-Schär-Hauptsitz dabei. Sie zeigte einen Ausschnitt aus einem Video des Vereins „Es geat di a un – tocca a te“: „8 Frauen – 8 Geschichten – 8 Realitäten“. Südtiroler Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, erzählen darin, was ihnen widerfahren ist. „Das Entscheidende bei dieser Form der Gewalt ist das Machtgefälle“, erklärte Thaler. Außerdem handle es sich um keine einzelne Episode, sondern um mehrmalige Vorkommnisse. Nicht immer ist diese Gewalt ersichtlich, sie kann zwar körperlich sein, aber auch psychisch ausgeübt werden, ökonomisch oder sexuell oder in Form von Stalking.

Konkrete Tipps

Die zentrale Frage des Abends versuchte sie ebenfalls zu beantworten: Was können Unternehmen tun?

  • Zuallererst: hinschauen und die Betroffene erkennen.
  • Die Betroffene ansprechen und erwähnen, dass es Hilfe gibt.
  • Sich selbst Unterstützung holen, zum Beispiel durch spezialisierte Beratungsstellen.
  • Ein erstes Gespräch zwischen der Betroffenen und Frauenhausdiensten oder Ähnlichem vermitteln.
  • Außerdem: Informationsmaterial im Unternehmen aufliegen lassen.
  • Die Frau soll und kann nicht gedrängt werden, sie muss selbst bereit sein, Hilfe anzunehmen.
  • Besonders wichtig ist es, niemals den Täter direkt anzusprechen, da dies zu einer Eskalation führen kann.

Wie das Thema in die Unternehmen gebracht werden kann, darüber hatte sich im Vorfeld die bereits genannte UVS-Arbeitsgruppe Gedanken gemacht. In Burgstall stellte sie das Ergebnis vor: Plakate, entworfen von der Brixner Künstlerin Ali Paloma, Kärtchen mit Kontakten für Frauen und Männer in Gewaltsituationen bzw. Männer, die gewalttätig sind und sich helfen lassen möchten, sowie Flyer mit den fünf wichtigsten Schritten, um betroffene Frauen zu unterstützen.

Hoppe als Best Practice

Ein Vorreiter in dem Bereich ist Hoppe. Das Unternehmen hat das Projekt vor mehr als einem Jahr initiiert in für Hoppe ruhigeren Zeiten. Ausschlaggebend dafür war ein Vortrag von Karin Thaler, die schließlich nach Schluderns kam und vor einer größeren Gruppe sprach, darunter dem Hoppe-Betriebsrat und den Bürgermeistern von Schluderns und Laas, erzählte Hoppe-Personalleiter Enrico Zuliani.

Es habe zwei Ziele gegeben, zum einen die Sensibilisierung, zum anderen die Reaktion auf konkrete Fälle, wozu zunächst verschiedene Fragen zu klären waren, u.a.: „Wie können wir richtig reagieren und was dürfen wir überhaupt?“ In der Folge wurde ein Maßnahmenplan erstellt mit Punkten wie:

  • Anbringen von Plakaten, vor allem an ruhigen Orten, wo Frauen – und Männer – unbeobachtet länger hinsehen können, ohne dass getuschelt wird (zum Beispiel in den Toiletten)
  • Zurverfügungstellen von Räumen für Gespräche von Betroffenen mit Hilfebietenden
  • Erstellen eines Leitfadens für das richtige Verhalten
  • Einrichten einer Anlaufstelle im Unternehmen (z. B. HR-Abteilung)
  • Teilnahme an Events zum Thema

UVS stellt Material zur Verfügung

Wer vom Infomaterial des UVS Gebrauch machen möchte, kann um Zusendung bitten (t.ziernhoeld@unternehmerverband.bz.it). Informationen aller Art erteilt das Netzwerk Frauenhausdienste (grüne Nummer des Frauenhauses Brixen: 800 601330).

 

 

Dieser Artikel ist in der gedruckten SWZ mit folgendem Titel erschienen: „Ein geschützter Raum“.

Schlagwörter: 40-23free

Info

Netzwerk Frauenhausdienste | Grüne Nummern

Bozen | 800 892 828 oder 800 276 433

Brixen | 800 601 330

Bruneck | 800 310 303

Meran | 800 014 008

Ausgabe 40-23, Seite 4

Sabina Drescher

Sabina Drescher

Die Kaltererin hat in Innsbruck und Cagliari studiert. Sie blickt gerne hinter die Fassaden von Gebäuden, noch lieber hinter die von Menschen.

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