Bozen/Vahrn – Das Südtiroler Eishandwerk feiert große Erfolge. Marco Fogli, Eismacher der „La bottega del gelato“ in Bozen und Präsident der Speiseeishersteller im Wirtschaftsverband hds, hat vor einigen Wochen beim „Milano International Gelato Award 2025“ den zweiten Platz erreicht.
Mit seiner Kreation „Olympic Spirit“, inspiriert von den Olympischen Winterspielen Mailand–Cortina 2026, überzeugte er Jury und Publikum gleichermaßen. Das Eis vereint Zutaten aus fünf Kontinenten: Milchbasis mit Weihrauch- und Latschenkieferaufguss, Ahornsirup, Ingwer, Macadamianüsse sowie kreative Dekorationen wie essbare Blumen, Blattgold und Bananenschalenpulver. Zusätzlich zum zweiten Platz erhielt Marco Fogli eine Sonderauszeichnung für die stimmige Umsetzung des Wettbewerbsthemas.
Nach einer nationalen Vorauswahl traten die Finalistinnen und Finalisten bei der Messe Host Milano in praktischen und theoretischen Prüfungen gegeneinander an. Besonders stolz erzählte Marco Fogli auch von ganz besonderen Momenten: Sein Eis durfte er unter anderem dem Staatspräsidenten Sergio Mattarella und Fußballstar Manuel Neuer servieren.
Das alpine Eis
Elisabeth Stolz von Hubenbauer in Vahrn und Vizepräsidentin der hds-Speiseeishersteller hat hingegen beim „Gelato Festival World Masters“ mit ihrer Eissorte „I tesori delle nostre montagne“ den vierten Platz unter Italiens besten Eismacherinnen und Eismachern erreicht. Das Finale fand im Rahmen der kürzlich abgehaltenen Fachmesse Sigep World in Rimini statt.
Ihr kreiertes Eis vereint alpine Aromen und regionale Qualität: Cremiger Joghurt bildet die Basis, dazu eine feine Bierwürzesoße, Apfel in Honig für natürliche Süße und ein karamellisierter Getreidecrumble als knuspriger Akzent. Beeren, Früchte und Kräuter für ihre Fruchteissorten baut Elisabeth Stolz selbst am Hof an.
Mit ihrem vierten Platz wird Elisabeth Stolz Italien gemeinsam mit den anderen Finalistinnen und Finalisten beim internationalen Finale des Wettbewerbs vertreten.
„Beide Ergebnisse sind ein starkes Zeichen für handwerkliche Qualität, Regionalität und Kreativität aus Südtirol“, heißt es vom Wirtschaftsverband hds.



















