Bozen – Wie das Baukollegium berichtet, gibt es bei öffentlichen Ausschreibungen seit Kurzem zwei wichtige Erleichterungen. „Und zwar sowohl für die Teilnehmer, also die Unternehmen, als auch für die Vergabestellen“, so das Baukollegium.
Besonders begrüßt das Baukollegium, dass die an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmenden Unternehmen nun eine Mitteilung über die zugewiesene technische Punktezahl sowie die angebotenen Preise erhalten können.
„Wir hoffen, dass die Vergabestellen diese Möglichkeit zur Transparenz umfassend nutzen“, sagt Präsident Christian Egartner. Für die Unternehmen verbessere sich dadurch nämlich die Planungssicherheit wesentlich: „So wissen sie bereits vor dem definitiven Zuschlag, der oftmals länger dauert, wo sie vorläufig gereiht sind, und können dementsprechend planen.“
Ebenfalls eine Erleichterung sei die sogenannte Smart-Direktvergabe: Damit können Direktaufträge (beim Bau bis zu einer Auftragssumme von 150.000 Euro), sofern sich der einzige Projektverantwortliche dafür entscheidet, jetzt unkompliziert und ohne die Einreichung eines Angebots über das ISOV-Portal vergeben werden.
Das Baukollegium hofft, dass dieser Weg zur Vereinfachung und zum Bürokratieabbau nun konsequent weitergeführt wird. Christian Egartner betont: „Weniger Bürokratie bedeutet eine Erleichterung für alle Beteiligten und ist ein wesentlicher Schritt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit.“
















