Bozen/Trient – In Trentino-Südtirol ist die von der öffentlichen Hand gegründete Gesellschaft Pensplan für die Förderung des Vorsorgesparsystems zuständig. Vier Zusatzrentenfonds sind mit Pensplan konventioniert: Laborfonds, Raiffeisen, Itas Vita (Plurifonds) und Euregio Plus (Pensplan Profi).
Heute hat Pensplan Centrum seinen Jahresbericht 2025 vorgestellt. Daraus geht hervor: Das Interesse an der regionalen Zusatzvorsorge steigt. Die Positionen in den Partnerzusatzrentenfonds der Pensplan Centrum AG wachsen kontinuierlich. 2025 nahmen sie um 8,8 Prozent im Vergleich zu 2024 zu. Insgesamt werden 374.877 Positionen verwaltet. Die Vermögen erreichten zu Jahresende ein Gesamtkapital von acht Milliarden Euro (plus zwölf Prozent).
Männer haben deutlich mehr Kapital angespart
Die Zusatzrentenfonds verzeichneten einen deutlichen Anstieg der Mitglieder unter 20 Jahren, wodurch das Durchschnittsalter auf 40 Jahre gesunken ist (42 im Jahr 2024).
Die Verteilung der Positionen ist zwischen den Geschlechtern ausgeglichen, wobei erstmals etwas mehr Frauen eingeschrieben sind (50,8 Prozent gegenüber 49,2 Prozent Männern). 2024 lag der Frauenanteil hingegen noch bei 49,5 Prozent. „Die Beteiligung an der Zusatzvorsorge in der Region ist zwischen den beiden Geschlechtern ausgewogen. Dies zeigt, dass es uns gelungen ist, durch gezielte Informationskampagnen die weibliche Bevölkerung für die Bedeutung einer angemessenen Altersvorsorge zu sensibilisieren“, sagt die Präsidentin der Pensplan Centrum AG, Johanna Vaja.
Im Durchschnitt beläuft sich das in den Zusatzrentenfonds angesparte Kapital auf rund 23.500 Euro pro Position. Es gibt allerdings ein Aber: Bei den Positionen ist ein ausgeprägter geschlechtsspezifischer Unterschied festzustellen. Das durchschnittlich angesparte Kapital in den Partnerzusatzrentenfonds beträgt bei Männern rund 30.400 Euro, während dieser Wert bei Frauen auf 19.800 Euro sinkt. Männer haben im Schnitt also 34,8 Prozent mehr angespart als Frauen. Die schlechtere Rentenabsicherung der Frauen, u. a. zurückzuführen auf die Lohnschere, bleibt nach wie vor bestehen.
Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Unterschiede zwischen den Positionen von Männern und Frauen kaum kleiner: Der Unterschied betrug 2024 noch 35 Prozent. 2023 hingegen betrug er 38 Prozent, wie im Jahresbericht des vergangenen Jahres zu lesen ist.
Der gesamte Jahresbericht 2025 ist hier verfügbar.

















