Bozen – Südtirols mit Abstand größter Zusatzrentenfonds, Laborfonds, hat den Jahresabschluss 2025 bei der Delegiertenversammlung am Mittwoch genehmigt. Die Renditen aller Investitionslinien von Laborfonds waren im Vorjahr positiv: Sie reichten von 2,48 Prozent netto bei der „Garantierten Linie“ über 3,85 Prozent bei der „Vorsichtig-Ethischen Linie“ und 5,13 Prozent bei der „Ausgewogenen“ bis hin zu 9,92 Prozent bei der „Dynamischen Linie“.
Das Vermögen von Laborfonds belief sich Ende 2025 auf 4,6 Milliarden Euro, was einer Zunahme von 10,6 Prozent entspricht.
Äußerst positiv entwickelte sich auch die Mitgliederzahl. Diese stieg durch fast 13.000 Neuzugänge um 6,3 Prozent auf über 150.000.
Die Daten für die ersten vier Monate des Jahres 2026 zeigen eine weitere starke Beschleunigung: Bis zum 30. April gab es bereits über 7.000 Neueinschreibungen. Die Laborfonds-Führung geht davon aus, dass insbesondere der neue Beitrag der Region Trentino-Südtirol für Neugeborene, die in einen Zusatzrentenfonds eingeschrieben werden, zu diesem starken Anstieg beigetragen hat. Es gelinge aber auch unabhängig davon, zunehmend junge Menschen zu erreichen.
Volatiler Jahresstart
Die Entwicklung der Investitionslinien war in den ersten Monaten dieses Jahres von Volatilität geprägt. Laut Laborfonds-Präsident Lorenzo Bertoli waren die Ergebnisse im ersten Quartal 2026 leicht negativ. Im April habe es eine Erholung gegeben. „Aber die wahre Stärke von Laborfonds liegt in den Ergebnissen über zehn Jahre und mehr. Es ist die Ausdauer eines Marathonläufers und nicht ein kurzlebiger Sprint, die unseren Mitgliedern echten Wert und Sicherheit garantiert“, sagt Bertoli.
Im Sommer will Laborfonds erstmals einen Sozialbericht vorlegen. Darin möchte der Zusatzrentenfonds seine positiven Auswirkungen auf die Gemeinschaft detailliert aufzeigen.
















