Bozen – Zehn neue Unternehmen und Institutionen haben zuletzt einen Sitz im Noi Techpark in Bozen eröffnet. Damit hat sich die Zahl der im Innovationsviertel angesiedelten Unternehmen auf 83 erhöht, jene der institutionellen Partner auf zwölf.
„Es freut uns dabei sehr, dass neben Südtiroler Firmen auch immer mehr Unternehmen von außerhalb Noi als idealen Standort für ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wählen. Gleichzeitig ist es schön zu sehen, wie Start-ups, die bei uns ihren Anfang genommen haben, als etablierte Unternehmen hier weiter wachsen“, sagt Noi-Präsidentin Helga Thaler Ausserhofer.
Das sind die Neuen
Mit der Aufnahme von Fujifilm Healthcare Italia verstärkt ein Unternehmen den Bereich Gesundheitsvorsorge. Das Unternehmen entwickelt und implementiert mit einem 18-köpfigen F&E-Softwareteam innovative IT-Lösungen für das Gesundheitswesen.
Ebenfalls Teil des Noi Techpark ist Solos Aquaponix. Das Start-up ist auf nachhaltige Aquaponik-Systeme spezialisiert – ein Kreislaufsystem, das Fischzucht und Pflanzenanbau ressourcenschonend miteinander verbindet (die SWZ hat das Start-up 2023 vorgestellt).

„An der großartigen Entwicklung unseres Start-ups war das Noi-Team wesentlich beteiligt. Daher war es keine Frage, uns dort anzusiedeln und gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort die nächsten richtungsweisenden Schritte umzusetzen“, sagt Matthäus Kircher, Mitgründer und CEO von Solos Aquaponix.
Mit der Südtiroler Informatik AG (Siag) wurde auch ein institutioneller Partner in den Techpark aufgenommen. Die Siag siedelt im Noi ihr Innovationslabor namens lab.ai an – ein strategischer Knotenpunkt zur Entwicklung und Erprobung KI-gestützter Lösungen für die öffentliche Verwaltung. Generalmanager Stefan Gasslitter betont: „Das Umfeld aus Universität, Forschung, Start-ups und Unternehmen bietet ideale Bedingungen, um unser lab.ai zu entwickeln, innovative Projekte umzusetzen und neue Partnerschaften zu knüpfen.“

Darüber hinaus verstärken sieben weitere Unternehmen das Netzwerk des Noi:
- Arxax begleitet Logistikunternehmen bei der ökologischen Transformation ihrer Flotten – mit Fokus auf Wasserstofftechnologie und digitale Lösungen für CO₂-arme Infrastrukturen (siehe SWZ-Start-up-Porträt).
- CS Angress entwickelt digitale Lösungen für mehr Cybersicherheit in Unternehmen, darunter die Plattform CodeX, die Bedrohungen frühzeitig aufzeigen soll.
- Eutero beschäftigt sich mit der Zulassung von Medizinprodukten, unter anderem im Bereich der Heilung von Magen-Darm-Erkrankungen.
- Hantverk erleichtert mit seiner KI-Software myToni kleinen Handwerksbetrieben die Kundenakquise und die Abwicklung von Aufträgen.
- Oscavum entwickelt zwei biomedizinische Produkte zur Förderung der Knochenheilung, die vor allem in der Zahnmedizin zum Einsatz kommen sollen.
- Stelvio Digital entwickelt mit ContentMachine ein intelligentes Tool zur Automatisierung und Optimierung von Content-Prozessen in Klein- und Mittelbetrieben.
- WeStatiX GEO, ein Spin-off von CAEmate, konzentriert sich auf die Anwendung der von CAEmate entwickelten IT-Plattform auf den geotechnischen und geologischen Sektor (siehe SWZ-Start-up-Porträt).















