1. Ihre derzeitige größte Herausforderung im Berufsalltag?
Eine Feedback- und Verantwortungskultur im Unternehmen zu entwickeln.
2. Der beste Rat, den Sie bisher bekommen haben?
Bleibe offen und höre niemals auf zu lernen.
3. Aus welchem Fehler haben Sie etwas gelernt?
Ich habe aus mehreren Fehlern gelernt, besonders aus jenen, die schmerzlich waren. Entscheidend ist jedoch, keine Angst vor Patzern zu haben, sondern sie als Lernmöglichkeiten zu begreifen.
4. Welcher Teil Ihrer Ausbildung, welches Seminar oder welches Buch hat bei Ihnen die größten Spuren hinterlassen?
Das Buch „Der Sturm“ von Lilli Gruber hat mich stark beeindruckt. Es erzählt die Geschichte meiner Großmutter, einer mutigen und kämpferischen Katakombenlehrerin in der Zwischenkriegszeit.
5. Wie erkennen Sie Talente?
Talente sind jene Personen, welche die Fähigkeit haben, über den Dienst nach Vorschrift hinaus vorausschauend zu denken und zu handeln und stets das große Ganze im Blick zu behalten.
6. Gibt es in Ihrem Unternehmen die Möglichkeit zu Homeoffice und wenn ja, für wie viele Tage pro Woche?
Ja, die Mitarbeiter können einen Tag pro Woche Smart Working beantragen. Ich bevorzuge ein hybrides Arbeitsmodell, da die Kombination aus Büroarbeit und mobilem Arbeiten am besten für uns funktioniert.
7. Angenommen, Sie hätten plötzlich keine Lust mehr auf Ihren Job: In welchen Beruf würden Sie am liebsten wechseln?
Heimatforscher.
8. Welchen Wunsch haben Sie an die Landespolitik?
Einen massiven Abbau der Regelungsflut, da die Belastbarkeitsgrenze für die Wirtschaft längst überschritten worden ist.
9. Wovon braucht Südtirols Arbeitswelt mehr?
Mehr Respekt und Wertschätzung für Menschen, die anders denken.
10. Wo finden Sie Ausgleich?
Im Kreis meiner Familie, bei sportlichen Aktivitäten und mit Freunden.
















