Verena Mittelberger ist Gründerin von Vemi.fem. Die Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin entwickelte eine innovative Kräuterlutschtablette für eine entspanntere Periode. Zwischen Bozen, Ritten und St. Lorenzen verwurzelt, geht die 34-Jährige ihren eigenen Weg mit Herz, Ausdauer und einem feinen Gespür fürs Bauchgefühl.
1. Ihre derzeitige größte Herausforderung im Berufsalltag?
Mein Ziel ist es, mit meiner Lutschtablette möglichst vielen Frauen eine angenehmere Periode zu ermöglichen – die größte Herausforderung dabei ist, nicht aufzugeben, wenn es nicht sofort rund läuft.
2. Der beste Rat, den Sie bisher bekommen haben?
Der beste Rat war einer, dem ich bewusst nicht gefolgt bin: meine Idee zu verkaufen. Stattdessen habe ich auf mein Bauchgefühl gehört – und es bis heute keine Sekunde bereut.
3. Welcher Teil Ihrer Ausbildung, welches Seminar oder welches Buch hat bei Ihnen die größten Spuren hinterlassen?
Am meisten geprägt haben mich Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung. Sie haben mir geholfen, mich selbst besser kennenzulernen, meine Stärken klarer zu sehen.
4. Wie erkennen Sie Talente?
Jeder Mensch hat Talente. Die Kunst besteht darin, jede:n so zu fördern und einzusetzen, dass Stärken sichtbar werden können und sich entfalten.
5. Gibt es in Ihrem Unternehmen die Möglichkeit zu Homeoffice und, wenn ja, für wie viele Tage pro Woche?
Ja, ich bin eine One-Woman-Show (mit einigen Helferlein) im Homeoffice. Flexibel, fokussiert und selbstorganisiert zu arbeiten, ist ein fester Bestandteil meines Alltags.
6. Angenommen, Sie hätten plötzlich keine Lust mehr auf Ihren Job: In welchen Beruf würden Sie am liebsten wechseln?
Wenn ich nicht für mein Start-up arbeiten würde, wäre ich wohl wieder in meinem anderen Beruf als Sozialpädagogin tätig, denn die Arbeit mit Menschen erfüllt mich schon immer und wohl auch noch lange.
7. Welchen Wunsch haben Sie an die Landespolitik?
Eine spürbare Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, damit mehr Frauen den Weg in Führungspositionen gehen und dort auch bleiben können.
8. Wovon braucht Südtirols Arbeitswelt mehr?
Südtirols Arbeitswelt braucht meiner Meinung nach mehr Frauen, die ihrer Intuition folgen.
9. Wo finden Sie Ausgleich?
Auf der Yogamatte oder bei einer guten Tasse Tee, idealerweise begleitet von einem Buch, das mich weiterbringt.
10. Mit wem würden Sie gerne mal zu Abend essen?
Es gibt viele spannende Menschen, mit denen ich gerne mal einen Ratscher machen würde, eine davon ist Barbara Plagg.


















