Bei ihm wird Kommunikation nicht nur großgeschrieben – sie ist das Herzstück seiner Arbeit. Als Gründer und Geschäftsführer leitet Stefan Premstaller die Komma GmbH. Der 35-jährige Sarner hat in Innsbruck Rechtswissenschaften studiert und arbeitete vier Jahre als Parteisekretär der Südtiroler Volkspartei.
1. Ihre derzeitige größte Herausforderung im Berufsalltag?
Die Reise zwischen den Welten – Bozen, Rom und Wien, wo wir mittlerweile Büros haben und aktiv sind.
2. Der beste Rat, den Sie bisher bekommen haben?
Freu dich über Erfolge und lerne aus Niederlagen.
3. Welcher Teil Ihrer Ausbildung, welches Seminar oder welches Buch hat bei Ihnen die größten Spuren hinterlassen?
Ich bin ein totaler Podcast-Fan – egal welches Genre! Da nehme ich auch immer wieder etwas mit – entweder für unser Unternehmen oder auch für mich persönlich.
4. Wie erkennen Sie Talente?
Neben meinem Bauchgefühl ist für mich vor allem die richtige Grundeinstellung entscheidend: Fleiß, Motivation, Begeisterungsfähigkeit, die Bereitschaft, Kritik anzunehmen, und ein respektvoller Umgang mit anderen. Denn Talent allein ist nicht alles – entscheidend ist, was jemand daraus macht.
5. Gibt es in Ihrem Unternehmen die Möglichkeit zu Homeoffice und wenn ja, für wie viele Tage pro Woche?
Wir verfolgen eine einfache Philosophie: Entscheidend ist, dass unsere Kunden und Kundinnen mit unserer Leistung zufrieden sind. Ob ein Strategiepapier im Büro, zu Hause oder am Strand entsteht, ist letztlich zweitrangig.
6. Angenommen, Sie hätten plötzlich keine Lust mehr auf Ihren Job: In welchen Beruf würden Sie am liebsten wechseln?
In den Journalismus: Journalistinnen und Journalisten bilden für mich eine unerlässliche Säule unserer Demokratie – vor allem in Zeiten wie diesen.
7. Welchen Wunsch haben Sie an die Landespolitik?
Sich nicht vom Gebrüll einer lauten Minderheit im Land in die Irre führen zu lassen, sondern weiterhin das große Ganze im Auge zu behalten.
8. Wovon braucht Südtirols Arbeitswelt mehr?
Optimismus und Lust auf das, was morgen kommt!
9. Wo finden Sie Ausgleich?
Beim Sport, im Garten und bei meiner Familie.
10. Mit wem würden Sie gerne mal zu Abend essen?
Als großer Ski-Fan würde ich gerne einmal mit unserem Ski-Ass Dominik Paris essen gehen und ihn fragen, was einem durch den Kopf geht, wenn man die Streif hinunterrast – und im Ziel plötzlich die Eins aufleuchtet.



















