Die 36-Jährige ist Personal- und Verwaltungsleiterin bei Heiss Fenster. Neben ihrem Job ist sie Verwaltungsrätin bei der Raiffeisenkasse Bozen und führt das Weingut Kandlerhof mit ihrem Mann. Nicole Obkircher hat einen Sohn und wohnt in Bozen.
1. Ihre derzeitige größte Herausforderung im Berufsalltag?
Die beruflichen Anforderungen zu meistern und gleichzeitig den wertvollen Momenten mit meiner Familie Raum zu geben.
2. Der beste Rat, den Sie bisher bekommen haben?
Fehler sind kein Ende, sondern eine Chance, solange man bereit ist, sie zu erkennen und zu korrigieren.
3. Welcher Teil Ihrer Ausbildung, welches Seminar oder welches Buch hat bei Ihnen die größten Spuren hinterlassen?
Die Ausbildung „Mediation und Konfliktmanagement in Organisationen“ bei Trigon Entwicklungsberatung hat mich nachhaltig geprägt.
4. Wie erkennen Sie Talente?
In persönlichen Gesprächen. Dort werden Motivation, Ehrgeiz und Wille besonders deutlich.
5. Gibt es in Ihrem Unternehmen die Möglichkeit zu Homeoffice und wenn ja, für wie viele Tage pro Woche?
Wir setzen bewusst auf die Arbeit vor Ort, da unser starker Zusammenhalt und die enge Zusammenarbeit zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur sind, und genau das macht uns auch großen Spaß.
6. Angenommen, Sie hätten plötzlich keine Lust mehr auf Ihren Job: In welchen Beruf würden Sie am liebsten wechseln?
Sollte ich mich beruflich neu orientieren, könnte ich mir einen Wechsel in die Organisationsentwicklung als externe Beraterin gut vorstellen. Mich interessiert besonders, wie Unternehmen ihre Strukturen und internen Prozesse weiterentwickeln und wie sich dadurch die Zusammenarbeit in Teams verbessern lässt.
7. Welchen Wunsch haben Sie an die Landespolitik?
Ich würde mir wünschen, dass junge Politikerinnen und Politiker stärker eingebunden werden und die Möglichkeit bekommen, Verantwortung zu übernehmen und die Politik aktiv mitzugestalten.
8. Wovon braucht Südtirols Arbeitswelt mehr?
Lehrabschlüsse verdienen in Südtirols Arbeitswelt mehr Anerkennung und sollten stärker hervorgehoben werden.
9. Wo finden Sie Ausgleich?
Ich finde meinen Ausgleich im Lesen sowie in den gemeinsamen Momenten mit meiner kleinen Familie.
10. Mit wem würden Sie gerne mal zu Abend essen?
Mich würde es reizen, Markus Lanz zu einer Weinverkostung mit Brettljause am Kandlerhof einzuladen.


















