… dass die SWZ in 100 Jahren nur acht Chefredakteure hatte?
1920–1921 Rudolf Guschelbauer, A. Dissertori
1921–1935 Alois Santifaller
1945–1961 Alois Santifaller
1961–1971 Hermann Frass
1971–1976 Fritz Führer
1976–1984 Robert Huldschiner
1985–2015 Robert Weißensteiner
Seit 2015 Christian Pfeifer
… dass die SWZ von einer GmbH mit 103 Gesellschaftern herausgegeben wird?
In der „Neuer Südtiroler Wirtschaftsverlag GmbH“ gibt es keinen bestimmenden Gesellschafter, was ein Garant für die Unabhängigkeit der Redaktion ist. Unter den Gesellschaftern befinden sich Unternehmen und Privatpersonen aus allen Landesteilen. Der „größte“ Teilhaber hält sieben Prozent der Anteile.
… dass die SWZ im vergangenen Jahr – gerade pünktlich zum 100-jährigen Bestehen – finanziell das beste Jahr ihrer Geschichteerlebt hat?
- Jahresumsatz 2018: 1,1 Millionen Euro
- Gewinn nach Steuern: 120.000 Euro
… dass die SWZ sieben fixe Mitarbeiter*innen hat?
- drei Vollzeitkräfte in der Redaktion,
- eine Vollzeit- und eine Teilzeitkraft in der Verwaltung,
- eine Vollzeit- und eine Teilzeitkraft in der Grafik.
Dazu unterstützen mehrere externe Fachautoren die Redaktion.
… dass die SWZ seit 2003 online ist?
2003 Freischaltung des ersten Onlineauftrittes
2007 technische und grafische Überarbeitung
2011 umfangreiche Neugestaltung, erstmals mit digitaler Blätterversion
2016 technische und grafische Verbesserung, erstmals mit „Responsive Design“ für verschiedene Endgeräte
2019 technische und grafische Neuausrichtung samt erweiterten Möglichkeiten der Onlinewelt
Seit 2015 gibt es die SWZ obendrein als App.
… dass die aktuelle SWZ noch gar nicht bei den Lesern ist, wenn die Redaktion schon die nächste Ausgabe plant?
Das sind die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur SWZ:
Donnerstag Bei der Redaktionssitzung werden die Themen der nächsten Ausgabe definiert. Die Werbebuchungen werden eingeplant. Es beginnt die Recherche- und Schreibarbeit.
Freitag Während die Redaktion bereits an der nächsten Ausgabe arbeitet, erreicht die aktuelle Print-SWZ die Abonnenten und Zeitungskioske. Dieselben Inhalte sind ab den frühen Morgenstunden auf SWZonline und in der SWZapp abrufbar.
Montag Die Redakteure haben erste Texte abgegeben. Es beginnt die grafische Gestaltung.
Mittwoch Um 15 Uhr wird die SWZ vom Freitag an die Druckerei übermittelt.
Donnerstag Die SWZ geht am frühen Nachmittag an Poste Italiane und an den Kiosk-Belieferer SPV, damit am Freitag die Verteilung erfolgt. Parallel werden in der SWZ die neuen Inhalte für den Onlineauftritt und die App hochgeladen.
… dass die SWZ erst seit 1945 „Südtiroler Wirtschaftszeitung“ heißt?
Von der Gründung 1919 bis zum Verbot durch die Faschisten 1935 trug sie den Namen „Industrie- und Handelszeitung“.
… dass die SWZ immer wöchentlich erschien, aber nicht immer am Freitag?
1919–1936 Samstag
seit 1945 Freitag
… dass die aktuelle Herausgebergesellschaft erst seit 1961 existiert?
Der erste Herausgeber der SWZ war 1919 der Verlag „Leopold Nemec & Co.“ in Brixen. Ab 1945 war Chefredakteur Luis Santifaller gleichzeitig Herausgeber. Bei seiner Pensionierung trat im September 1961 die „Neuer Südtiroler Wirtschaftsverlag GmbH“ an seine Stelle.
… dass der aktuelle Präsident der Herausgebergesellschaft Franz Staffler heuer exakt gleich lange im Amt ist, wie es einst sein Vater als SWZ-Präsident war?
Im Juni 1971 folgte Max Staffler als Präsident auf Hubert Prantner. Er blieb es bis zu seinem Tod im Juni 1995: exakt 24 Jahre. Ihn beerbte auf Wunsch der Gesellschafter sein Sohn Franz Staffler, der seither als Präsident firmiert: exakt 24 Jahre.

















