Bozen – Nach fast eineinhalb Jahren im Sparbetrieb startet die Abteilung Wohnbau wieder voll durch. Mehr Personal, erweiterte Beratungstermine und smarte Unterstützung durch künstliche Intelligenz sollen den Service für Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessern.
„Es wurden mehrere Maßnahmen zur Beschleunigung der Verfahren eingeleitet.“ Ulli Mair
Im Sommer 2024 war die Beratungstätigkeit vorübergehend ganz ausgesetzt worden, um die Vielzahl offener Ansuchen schneller abzuarbeiten und die Wartezeiten zu verkürzen. Seit März 2025 läuft der Schalterdienst bereits wieder in reduzierter Form. Nun folgt also der nächste Schritt. Wohnlandesrätin Ulli Mair: „In der Zwischenzeit wurden mehrere Maßnahmen zur Beschleunigung der Verfahren eingeleitet.“ Die im Frühjahr verabschiedete Wohnreform 2025 habe für eine Vereinfachung gesorgt, zudem sei eine innovative Beratungsplattform für Telefon- und E-Mail-Kontakte aufgebaut worden – unterstützt durch künstliche Intelligenz.
Digitalisierung schreitet voran
Auch in Sachen Digitalisierung steht ein Meilenstein bevor: „Ab Jänner 2026 gibt es die Möglichkeit, Gesuche über das Bürgerportal myCivis digital einzureichen“, kündigt Abteilungsdirektor Stefan Walder an. Bis dahin soll die Abteilung Wohnbau ihre Förderverfahren weitgehend digital abwickeln können – ein entscheidender Schritt hin zu mehr Effizienz und Bürgernähe.
„Ab Jänner 2026 gibt es die Möglichkeit, Gesuche über das Bürgerportal myCivis digital einzureichen.“ Stefan Walder
Die Ausweitung des Angebots wird auch durch neues Personal ermöglicht. In den vergangenen Monaten konnten zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeschult werden, die ab Oktober deutlich mehr Beratungstermine im Landhaus 12 in Bozen anbieten. Wie bisher sind die Termine ausschließlich online und bis zu zwei Monate im Voraus buchbar.
Informationen rund um die Uhr online

Parallel dazu setzt die Abteilung auf Transparenz und leicht zugängliche Informationen: Auf dem Landeswebportal zum Thema Wohnbau finden Interessierte bereits jetzt eine umfassende Broschüre, Antworten auf häufig gestellte Fragen, sowie ein Online-Berechnungstool zur möglichen Förderhöhe.
In den kommenden Monaten will die Abteilung Wohnbau die Abläufe der Beratung genau beobachten und bei Bedarf weitere Anpassungen vornehmen. Ziel bleibt es, den Bürgerinnen und Bürgern einen effizienten, modernen und zugleich persönlichen Service zu bieten.















