Bozen – Die Durchschnittsmieten, die Mieter:innen von Wohnungen des Wohnbauinstituts Wobi zahlen, sind in den vergangenen zehn Jahren von 191 auf 315 Euro gestiegen.
Aktuell bezahlen 4.666 Mieter:innen zwischen 101 und 200 Euro Miete pro Monat, 2.316 Personen begleichen zwischen 201 und 300 Euro für ihre Unterkunft und 2.447 Personen zahlen mehr als 500 Euro im Monat.
Durch die Anhebung der Mieten sind die jährlichen Mieteinnahmen für Wohnungen in zehn Jahren von etwa 27 Millionen Euro auf etwa 44 Millionen gestiegen. Hinzu kommen die Einnahmen für die Vermietung von Garagen, Stellplätzen und anderen Lokalen. Dadurch kann das Wobi laut Angaben des Landes die Betriebskosten und einen Großteil der Ausgaben für Instandhaltung und Sanierung der Wohnungen selbst finanzieren.
„Die Mieten sollen soziale Härten abfedern und sich am Einkommen orientieren, gleichzeitig sichert eine angemessene Beteiligung der Mietenden die Wertschätzung des Wohnraums und ist ein Gebot der Gerechtigkeit gegenüber der Allgemeinheit“, so Wohnbaulandesrätin Ulli Mair.
Seit einigen Tagen macht das Wobi in einer anderen Angelegenheit von sich reden: Ulli Mair forderte vergangene Woche die Auflösung des Verwaltungsrates. Die italienischen Koalitionspartner sehen das skeptisch.

















