Bozen – Bis Freitag dauert die fünfte Auflage der „SSPCR 2025“. Die Konferenz für nachhaltige Stadt- und Raumplanung hat gestern begonnen und versteht sich laut einer Presseaussendung als „Forum für die wissenschaftliche Gemeinschaft, wo über die Veränderungen in Städten und Regionen und über die klimatischen, energetischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen diskutiert wird“. Organisiert wird die Konferenz, die im Noi Techpark stattfindet, von Eurac Research.
Unter anderem wird in einem interdisziplinären Austausch darüber diskutiert, wie sich Energieeffizienz und Mobilität in städtischen Systemen zusammenbringen lassen, die sich wirtschaftlich und gesellschaftlich immer schneller verändern. Auch geht es darum, wie Städte widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen gemacht werden können und wie Stadtplaner:innen künstliche Intelligenz und digitale Modelle sinnvoll nutzen können.
All diese Themen zeigen: Es handelt sich um eine wissenschaftliche Konferenz. „Internationale Expertinnen und Experten nach Bozen einzuladen, ist eine Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, unsere Arbeit sichtbar zu machen und zu zeigen, wie Institutionen, Unternehmen und Forschung bei uns im Land zusammenwirken“, erklärt Daniele Vettorato, Leiter der Forschungsgruppe für urbane und regionale Energiesysteme bei Eurac Research. Er fügt hinzu. „Die Energiewende ist kein rein ingenieurtechnisches Unterfangen: Wir brauchen Lösungen, die die Qualität unserer Lebensräume, soziale Teilhabe, das Wohlbefinden der Menschen und den kulturellen Wert der Orte berücksichtigen.“
Am ersten Tag ging es unter anderem um Photovoltaik und emissionfreie Mobilität. In den nächsten Tagen wird der Blick auf die europäische und globale Ebene gelenkt.















