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Unternehmen führen: Was ist 2025 dran?

AUSBLICK – Ein neues Jahr hat begonnen und damit stellt sich die Frage: Was wird es bringen? Und wie soll man führen, Unternehmen leiten, Vorbild sein in diesen turbulenten, komplexen Zeiten, in einer Welt der Omnikrise, wo einem manchmal ganz schön mulmig werden kann? „Nix ist fix, selbst das nicht“ (nach Joachim Ringelnatz). Oder doch?

Südtiroler Wirtschaftszeitung von Südtiroler Wirtschaftszeitung
3. Januar 2025
in Unternehmensführung
Lesezeit: 5 mins read
Unternehmen führen: Was ist 2025 dran?

Foto: Shutterstock / GamePixel

Bozen – Ja, es gibt einige Fixsterne in diesem Zukunftsnebel! Wenn man Trainer und Berater vieler Unternehmen ist, macht man sich permanent Gedanken, welche Themen und Metatrends sich abzeichnen und in welche Richtung sich Unternehmen entwickeln sollten, was sie lernen sollten, ja müssen. Und um das herauszufinden, muss man selbst ständig am Lernen sein, Megatrends verfolgen, Meinungen von inspirierenden Führungskräften prüfen, Werkzeuge ausprobieren. In einer systemischen, nicht-linearen Welt ist das keine einfache Aufgabe, vor allem, weil man selbst dann – als Trusted Advisor – in der Verantwortung steht, Unternehmen mit den eigenen Erkenntnissen zu beeinflussen.

Sieben Inseln der Klarheit

Es geht zunächst darum, in unserem hochkomplexen Alltag Inseln der Klarheit im turbulenten Meer zu schaffen. Man wird das System als Ganzes, diese Ära der Gleichzeitigkeiten nicht schlagartig vereinfachen können. Aber man kann Momente der Ruhe schaffen, einzelne, sichere Steine legen, die uns – Schritt für Schritt – über den aufgebrachten Fluss führen und so – Stück für Stück – für Sicherheit und Kohärenz sorgen. Dabei sind es meines Erachtens aktuell sieben große Themen, die uns beschäftigen sollten:

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Als Unternehmer:in oder Führungskraft würde ich umgehend den Schwerpunkt auf die Stärkung, Förderung und Ausbildung der Teamleiter:innen legen. Auf die Teamleader:innen werden nämlich in den nächsten turbulenten Jahren ungeheuerliche Strapazen und Herausforderungen zukommen. Sie sollen ja nicht nur täglich „den Laden schmeißen“, sondern werden sich als versierte Problemlöser:innen in vielen komplexen Feldern etablieren müssen. Dabei sollen sie verschiedene Generationen motivierend bei der Stange halten, vom erfahrenen Senior bis zur Gen-Z-Neueinsteigerin. Da kommt echt eine „schwere Partie“ auf unsere Middle-Manager:innen, Bereichsleiter:innen und Teamleader:innen zu.

Vertrauen ist die neue Währung

Diese Herausforderungen werden sie mit Effizienz und Effektivität alleine nicht bewältigen können. Neben den Hard Skills werden die Soft Skills zunehmend wichtiger, vor allem deshalb, weil ohne bestimmte „weiche Faktoren“ keine guten harten Zahlen mehr erreichbar sein werden. Nur über Zahlen lassen sich Spiele nicht mehr gewinnen. Für die nächsten Jahre sollte der Aufbau einer High-Trust-Organisation ernst genommen werden: Vertrauen ist die neue Währung. Unternehmen, die keine Vertrauenskultur pflegen, werden sich zunehmend schwerer tun, Kundschaft und vor allem aber Mitarbeiter:innen zu gewinnen und zu halten. Kann man Vertrauen trainieren? Ja, kann man. Zunächst, indem man Vertrauenskiller ausfindig macht und eliminiert; dann, indem man konkrete Schritte zum Vertrauensaufbau setzt. Eine akkurate Analyse all dessen, was toxisch und faul ist im Unternehmen, ist die erste Voraussetzung, um auf ein gesundes Fundament wertvoll und inspirierend aufbauen zu können.

Unternehmen, die keine Vertrauenskultur pflegen, werden sich zunehmend schwerer tun, Kundschaft und vor allem aber Mitarbeiter:innen zu gewinnen und zu halten.

In Zeiten des Fachkräftemangels und in einem Arbeitnehmermarkt (im Gegensatz zu einem Arbeitgebermarkt) ist es sinnvoll, Strategien zur Potenzialentfaltung des eigenen Personals zu entwickeln. Die HR-ler:innen sind hier gefragt (scheinen aber oft noch nicht mitbekommen zu haben, was da am Markt gerade läuft). Discovernance heißt der Ansatz, Zweitkompetenzen und überhaupt die Potenziale der Mitarbeitenden genau zu erforschen, entsprechend zur Blüte zu bringen und in die Leitung des Unternehmens zu integrieren. Das kann in Retention-Programmen münden, also in spezifischen Aktionen zur Mitarbeiterbindung (durchwegs auch gestaffelt: für Frauen, für High Potentials, für Neuzugänge, für Senioren). Das sollte aber vor allem in einem Paradigmenwechsel hin zu einer Lernenden Organisation geschehen. Wobei es auch hier einen Wandel gibt: Angesagt sind – weil eben besser mit den zeitlichen Herausforderungen vor allem der Teamleiter:innen (die alltäglich „die Welt retten müssen“) kompatibel – sogenannte Mirco-Learnings und Lern-Parcours.

Wir müssen mehr lernen als jemals zuvor

Logisch müssen wir mehr lernen als jemals zuvor. In einer Zeit, in der fast minütlich neue Programme, Applikationen, Werkzeuge auf den Markt kommen, ist es unabdingbar, Lernen als oberste Maxime festzuschreiben: digitale Kompetenz, künstliche Intelligenz, aber auch Strategie und Kultur, neue Intelligenzen (emotionale Intelligenz, Wir-Intelligenz, strategische Intelligenz usw.). Wer hier zu spät reagiert, wird sehr bald große Probleme haben. Es ist fahrlässig, unsere besten Kräfte in einer sich stündlich verändernden Welt zweimal pro Jahr auf ein Seminar zu schicken!

Es ist fahrlässig, unsere besten Kräfte in einer sich stündlich verändernden Welt zweimal pro Jahr auf ein Seminar zu schicken!

Und dann gibt es noch die beiden Evergreens: Resilienz und Kommunikation. Resilienz deshalb, weil wir ja keineswegs die Krisenperiode verlassen haben, sondern in den nächsten Jahren wahrscheinlich in noch tiefere Krisen stürzen werden, als wir sie bisher erlebt haben. Die schwelenden Kriege und Konflikte werden Konsequenzen haben und sich immer wieder vehement auf die Weltwirtschaft niederschlagen. Um in der Omnikrise robust bestehen zu können oder gar antifragil als Gewinner daraus hervorzugehen, ist Training in persönlicher, unternehmerischer, gesellschaftlicher Resilienz angesagt. Oder noch besser: in systemischer Antifragilität (nach Nassim Taleb).

Schlechte Kommunikation als Umsatzkiller

Schwer zu glauben, wie stümperhaft immer noch das Thema Kommunikation in den Betrieben gehandhabt wird. Dabei liegen die Folgen schlechter Kommunikation klar auf dem Tisch: Bis zu zehn Prozent des Umsatzes verlieren Unternehmen durch schlechte Kommunikation. Darunter fällt nicht nur eine katastrophale Meetingkultur, oder dass man Manager:innen ja eigentlich zum Managen und nicht zum Mail-Schreiben angestellt hat, sondern vor allem Führungskräfte, die das Einmaleins der Kommunikation nicht beherrschen und inadäquat mit ihren Mitarbeitenden kommunizieren (die wiederum deshalb das Unternehmen häufig verlassen, mit neuen Kosten für Recruiting, Onboarding, Einarbeiten etc.).

Wir brauchen begeisterte Teamleader:innen, die ihre Teams motivieren und inspirieren, auch hin zu einer vertrauensvollen Wertekultur.

Und wo – höre ich fragen – wo bleibt mein persönliches Kernthema, die Begeisterung? Begeisterung bleibt ein transversales Thema, durch alle Bereiche und Themen hindurch, denn: „Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großartiges geschaffen worden“. Wir brauchen begeisterte Teamleader:innen, die ihre Teams motivieren und inspirieren, auch hin zu einer vertrauensvollen Wertekultur. Schließlich werden wir immer mehr begeisterte Kunden/Kundinnen und Mitarbeiter:innen brauchen. Potenzialentfaltung ist nichts anderes als Motivationsentfaltung und hier ist es wiederum die Begeisterung als Energie, die Dinge „in motus“ setzen kann. Deshalb macht Begeisterung aus sich heraus resilient und robust, so wie umgekehrt Entgeisterndes, Toxisches – wie schlechte Kommunikation, vor allem der Führungskräfte – in einem Unternehmen die Mitarbeitenden demotiviert und krank macht.

Oh mein Gott: Wo soll man da anfangen? Egal wo, Hauptsache irgendwo, aber konsequent! In einer systemischen Welt bedingt sich alles gegenseitig, und egal wo an diesem Netz man zieht: Man wird das Ganze in Bewegung setzen. Es geht tatsächlich darum, Inseln der Stimmigkeit in einem Meer von Fragezeichen zu etablieren, Fixsterne in einem Universum von Wandelsternen ausfindig zu machen, Oasen der Ruhe inmitten eines Sandsturms. Stabile Steine legen im reißenden Fluss, und dann noch einen, und noch einen.

Manfred Schweigkofler

 

DER AUTOR ist als Berater, Führungskräftecoach und Vortragsredner über Südtirols Landesgrenzen hinaus tätig und beschäftigt sich insbesondere mit der Kraft der Begeisterung und Inspiration. Von 2001 bis 2012 war er Direktor des Stadttheaters Bozen und von 2002 bis 2012 Generaldirektor und künstlerischer Leiter des internationalen Tanzfestivals „Bolzano Danza“. Für das Land Südtirol konzipierte und koordinierte er die Teilnahme an zwei Weltausstellungen (Expo Hannover 2000, Expo Milano 2015). Er war auch als Schauspieler und als Sänger der Rockband „Mad Puppet“ tätig und hat unter anderem die Vereinigten Bühnen Bozen, die Kleinkunstszene Bozen und das Theater Carambolage mitbegründet.

 

Hier kann die Folge des Podcasts „Die SWZ trifft“ mit Manfred Schweigkofler nachgehört werden:

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