Bozen – Magdalena Messner ist seit nunmehr fünf Jahren die Koordinatorin der sechs Messner Mountain Museen und damit Chefin eines circa 20-köpfigen Teams. Und sie ist die Mehrheitsgesellschafterin der Messner Mountain Museum GmbH. Aber was tut sie als Museumsdirektorin den ganzen Tag? Welchen Führungsgrundsätzen folgt sie? Und was ist der Grund, weshalb sie sich so konsequent im Hintergrund hält? Das haben wir sie für die neue Folge von Südtirols erstem Business-Podcast „Die SWZ trifft“ gefragt.
Knapp an einem Burnout vorbei
Magdalena Messner bezeichnet sich als harmoniebedürftigen Menschen, „eine Kümmererin“, die flache Hierarchien bevorzugt. Sie gibt im halbstündigen Gespräch aber auch sehr persönliche Einblicke. Zum Beispiel erzählt sie, wie sie knapp an einem Burnout vorbeigeschrammt ist, weil sie aller Welt beweisen wollte, mehr zu sein als nur „die Tochter“. Oder an was sie sich aus ihrer Kindergartenzeit in Kathmandu erinnert. Obwohl es ein Gespräch über sie und nicht über ihren Vater ist, wird spürbar, welch zentrale Rolle der Vater im Leben von Magdalena Messner spielt. Er hat sie geprägt mit seinem Erfolg und mit seinen Reisen, auf die er die Tochter früh mitnahm. Und er hat sie geprägt mit seinem Leben als öffentliche Person. Sie habe als Kind nie verstanden, wie es ein Wunsch ihrer Schulkamerad:innen sein konnte, „reich und berühmt“ zu werden, erzählt Magdalena Messner. Reich im Sinne von finanzieller Sorglosigkeit ja. Aber berühmt?
Magdalena Messner ist in München aufgewachsen, hat vier verschiedene Kindergärten besucht und ist erst als Grundschülerin nach Südtirol gezogen. Nach der Matura, abgeschlossen mit der Höchstnote, ging Magdalena Messner aus Südtirol wieder weg. Sie ließ sich zur Werbegrafikerin ausbilden und studierte in Wien und Rom zwei ziemlich unterschiedliche Fächer: Kunstgeschichte und Wirtschaft. Ist Südtirol für sie eine Liebe oder eine Hassliebe? Und wie sieht sie als eine, die vom Tourismus lebt, den vieldiskutierten Bettenstopp, den die Landesregierung für den richtigen Weg hält?
Das Gespräch kann – genauso wie die bisherigen Episoden des SWZ-Podcasts – unter swz.it/podcast abgerufen werden, ebenso über Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts. Neue Folgen gibt es ebendort jeden zweiten Freitag.



















