Bozen – Der Verwaltungsrat der Volksbank hat am 24. November 2023 den neuen Strategieplan „I-mpact 2026“ genehmigt, der die Entwicklung der Bank für die nächsten drei Jahren vorzeichnet. Der neue Plan knüpft an den vorangegangenen Strategieplan „Sustainable 2023“ an.
„Der Strategieplan „I-mpact 2026“ setzt für die Geschäftstätigkeit der Volksbank neue Impulse, mit der Intention, den Mehrwert einer soliden, profitablen Bank für das Einzugsgebiet und die Stakeholder weiter zu erhöhen“, heißt es vonseiten der Volksbank. Im Dreijahreszeitraum des Plans rechnet sie mit einer Dividendenausschüttung von insgesamt 100 Millionen Euro.
Die Schwerpunkte des Strategieplans „I-mpact 2026“ sind folgende:
Wachstum
Wachstum als entscheidender Hebel, um Mehrwert für die Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen (zumal bereits eine hohe operative Effizienz erreicht worden sei), sowie für die Erweiterung des Netzwerkes im Einzugsgebiet, das weiter ausgebaut werden soll.
Der Wachstumsplan sieht die Eröffnung von neuen Filialen in den Provinzen Padua, Venedig, Vicenza und Verona vor (in letzterer war die Volksbank bislang nicht mit Filialen präsent). Insgesamt soll die Zahl der Filialen auf 175 wachsen. Ferner sind bedeutende Investitionen geplant, um angebotenen Dienstleistungen im Bereich Vermögensverwaltung und Vermögensabsicherung zu verbessern, und zwar in einem makroökonomischen Kontext, in dem der Beitrag des Kommissionsgeschäfts für die Ertragsentwicklung der Banken erneut an Bedeutung gewinnen wird.
Künstliche Intelligenz
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (dafür steht das „I“ im Namen „I-mpact“) in digitalen Prozessen, um den Dokumentenaustausch und Transaktionsdienste zwischen Bank und Kundinnen und Kunden zu beschleunigen und weiter zu verschlanken. Dies sei ein weiterer Schritt zur digitalen Automatisierung von Prozessen. Dabei soll KI für eine höhere Effizienz der internen Prozesse eingesetzt werden (IT-Sicherheit, normative Konformität, usw.). „Weiters wird KI für die digitale Unterstützung genutzt, um Kundenbedürfnisse noch schneller und gezielter zu identifizieren und die Beratungsleistung effizienter zu gestalten (im Sinne von Cross-Selling)“, schreibt die Volksbank in einer Aussendung.
Aufwertung der sozialen Komponente
Die Aufwertung der sozialen Komponente der ESG-Kriterien, neben der Fortführung aller Initiativen zur Umsetzung der Umwelt-Komponente, die bereits Gegenstand des Strategieplans „Sustainable 2023“ war. Die Bank setzt insbesondere auf Projekte zur „Social Green Mobility“ als Hilfsdienst für die Schwächsten in unserer Gesellschaft, Projekte zur Unterstützung besonders fragiler Personengruppen (zum Beispiel Menschen mit Alzheimer, Autismus, Behinderungen) und Projekte zur Unterstützung der Familien bei der Kinderbetreuung. Die Unterstützung von Jugendsportaktivitäten und Kulturinitiativen mit Lokalbezug wird im Zeichen der Kontinuität fortgeführt.
Darüber hinaus will die Bank mit dem Projekt „Volksbank Connect“ stärker in den Dialog mit lokalen Stakeholdern gehen, um eine aktivere Rolle als Unterstützerin und Vermittlerin im Zusammenhang mit lokalen Entwicklungsprojekten einzunehmen.

















