Leifers – Hannes Werth arbeitet seit 2010 bei Vog Products. Unter anderem leitete der 41-jährige Eppaner in der Vergangenheit den „Flüssig“- und den „Stückig“-Bereich, 2018 wurde er Vertriebs- und Marketingleiter. Mit 1. März übernimmt er die Direktorenstelle, die nach dem Abschied von Christoph Tappeiner mit Jahresende frei geworden war. Derzeit führt Vizedirektor Manuel Bentivoglio das Unternehmen interimsmäßig.
„Mit der Bestellung von Hannes Werth setzen wir auf Kontinuität und Kompetenz“, wird Obmann Johannes Runggaldier in einer Aussendung zitiert. „Hannes Werth ist ein ausgewiesener Vertriebsspezialist und eine charismatische Persönlichkeit, die unsere Mitglieder ebenso gut kennt wie die Anforderungen unserer internationalen Kunden. Die Herausforderungen werden in den kommenden Jahren steigen – umso wichtiger ist es, einen erfahrenen und vernetzten Experten an der Spitze zu haben.“
Jeder fünfte Südtiroler Apfel
Vog Products erzielte zuletzt einen Umsatz von 162,3 Millionen Euro. Das Unternehmen, das im Besitz der zwei Erzeugerorganisationen Vog und Vip und 17 Südtiroler Obstgenossenschaften steht, verarbeitet jeden fünften Südtiroler Apfel bzw. jährlich zwischen 300.000 und 400.000 Tonnen Obst aus integriertem und biologischem Anbau zu Apfelsaft, Pürees und Fertigprodukten. Vog Products beliefert damit die internationale Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Die Exportquote liegt bei circa 90 Prozent.
Der neue Job von Christoph Tappeiner
Der bisherige Direktor Christoph Tappeiner hat sich nach 22 Jahren als Geschäftsführer der Obstgenossenschaft Texel (1996 bis 2018) und sieben Jahren als Direktor von Vog Products (2018 bis 2025) einer neuen Herausforderung zugewandt. Welche das ist, hat er auf LinkedIn mitgeteilt: „Seit Januar 2026 verantworte ich den Vertrieb der Holderhof‑Produkte in Europa (ohne Schweiz) – mit Fokus auf Sirupe und Bio‑Eistees für den europäischen Lebensmitteleinzelhandel, insbesondere dort, wo Bio‑Qualität, Transparenz und langfristige Partnerschaften gefragt sind.“ Damit, so Tappeiner, erfülle er sich seinen „langjährigen Wunsch nach mehr unternehmerischer Eigenständigkeit“.



















