Bozen – In den vergangenen Jahren hat der Verband der Privatzimmervermietenden stark an Bedeutung und Sichtbarkeit gewonnen. Er steht für all jene, die im klassischen Sinne Ferienwohnungen und -zimmer vermieten – also wo die Gäste im direkten Kontakt mit den Gastgeberinnen und Gastgebern stehen. Der Verband möchte sich klar vom Airbnb-Phänomen abgrenzen, bei dem einzelne Wohnungen recht anonym touristisch vermietet werden.
Vor knapp vier Jahren benannte sich der „Verband der Privatvermieter Südtirols“ (VPS), dem rund 1.000 Privatvermietende angeschlossen sind, in „südtirol privat“ um. Jetzt hat er beim Namen noch einmal nachjustiert: Künftig tritt er als „südtirol hosts“ auf.
„Der neue Name und das Logo bringen die Haltung der Mitgliedsbetriebe klar zum Ausdruck: persönliche Gastfreundschaft, Nähe und Qualität“, heißt es vom Verband.
Dem neuen Markenauftritt ging ein intensiver Entwicklungsprozess voraus. „Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Privatvermietung in Südtirol als eigenständiges touristisches Angebot mit klarer Gastgeberrolle nach außen vermittelt werden kann“, erklärt Präsident Hannes Gasser. Gleichzeitig habe man das Serviceangebot für die Mitglieder ausgebaut.
Zufrieden ist „südtirol hosts“ auch mit der gesetzlichen Verankerung des Berufsbildes der Privatvermietenden durch das Land. Künftig müssen all jene, die seit Beginn des Bettenstopps im Sommer 2022 neu mit der touristischen Wohnungsvermietung begonnen haben, eine berufliche Qualifikation nachweisen. Dafür bietet der Verband einen mindestens 80-stündigen Lehrgang an, sofern noch keine anderweitige touristische Ausbildung vorliegt.
















