Brenner – Die geplante Blockade des Brenners an diesem Samstag sorgt weiterhin für Beunruhigung, unter anderem im Unternehmerverband (UVS). Dieser organisiert nun eine Tagung, an der alle Regionen entlang der Brennerachse teilnehmen sollen. „Blockaden lösen nichts, es braucht gemeinsame Ansätze auf europäischer Ebene“, sagt UVS-Präsident Alexander Rieper.
Verbindungen sollten unter der Auslastung der vollständigen Kapazitäten genutzt, sowie ein modernes Mobilitätssystem geschaffen werden, das auf Straße, Schiene und Intermodalität setzt, fordert der UVS. Sperrungen und einseitige Verbote sollten vermieden werden, es brauche vielmehr gemeinsame Lösungen.
Um über solche zu sprechen, organsiert der UVS gemeinsam mit dem nationalen Dachverband Confindustria am 8. Juni in Trient eine Tagung zum Thema „Infrastrukturen für ein regionales Wachstum. Entwicklungsmöglichkeiten nördlich und südlich des Brenners“. Neben der Spitze der Industriellenvereinigung der Region Trentino Südtirol werden u.a. Vertreter:innen der Provinz Bozen und Trient sowie der Region Venetien, der Gesellschaften A22 und BBT Se, vom Transportverband ANITA sowie den Industriellenvereinigungen Bayerns und Tirols erwartet.
„Es muss auf eine effiziente und nachhaltige Mobilität gesetzt werden, indem Investitionen in technologische Innovation, Modernisierung des Fuhrparks und modale Transportsysteme gefördert werden“, sagt der Präsident von Confindustria Trient Lorenzo Delladio.

















