Bozen – Die Universität Bozen hat ihren Forschungsbericht 2025 veröffentlicht. Demnach erhielt sie im Vorjahr 20,1 Millionen Euro an Drittmitteln und betreute 129 neue Forschungsprojekte. Das ist ein Zuwachs von rund 40 Prozent gegenüber 2024.
Besonders hervorzuheben sei die Entwicklung der europäischen und internationalen Fördermittel. Diese verzeichneten mit 13,3 Millionen Euro einen Anstieg von 116 Prozent gegenüber 2024.
„Programme wie Horizon Europe, EFRE, Erasmus+, Interreg sowie europäische Partnerschaften haben die Position der Universität in den wichtigsten europäischen Forschungsnetzwerken weiter gestärkt und ihre Wettbewerbsfähigkeit in den renommiertesten internationalen Förderprogrammen bestätigt“, heißt es von der unibz.
46.000-mal zitiert
Zu den bedeutendsten Entwicklungen zähle der Beitritt der Uni zur Sunrise Alliance, einer europäischen Hochschulallianz, die neun kleine und mittelgroße Universitäten vereint. Zudem habe es einen weiteren Anstieg der wissenschaftlichen Wirkung der Forschung gegeben: Veröffentlichungen mit unibz-Affiliation wurden 2025 über 46.000-mal zitiert.
2025 erhielt die Uni Bozen außerdem mehrere bedeutende wissenschaftliche Auszeichnungen. So erreichte etwa die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im „Times Higher Education Ranking by Subject“ den dritten Platz unter den italienischen Universitäten. Professor Marco Montali wurde zum EurAI Fellow 2025 ernannt, einer der höchsten europäischen Auszeichnungen im Bereich der künstlichen Intelligenz.
„Mehrwert für die Gesellschaft“
Tanja Mimmo, Prorektorin für Forschung und Innovation, sagt: „Die Forschungsleistung einer Universität bemisst sich nicht allein an den zugesprochenen Fördermitteln, sondern an ihrer Fähigkeit, Wissen zu schaffen, das einen Mehrwert für die Gesellschaft erzeugt. Die Ergebnisse 2025 zeigen, dass die unibz dauerhaft in den europäischen Forschungsnetzwerken angekommen ist, ohne ihre enge Verbindung zur Region zu verlieren. Gerade dieses Gleichgewicht zwischen internationaler Ausrichtung und lokaler Wirkung ist unsere besondere Stärke.“



















