Brixen – TTControl mit Standorten in Brixen und Wien feiert sein 25-jähriges Bestehen. Darauf verweist das Unternehmen in einer Presseaussendung. „Seit 25 Jahren unterstützt das Unternehmen seine Kundschaft weltweit mit elektronischen Steuersystemen und Applikationssoftware für Off-Highway Fahrzeuge und andere mobile Maschinen“, steht dort zu lesen. Dahinter steckt eine erzählenswerte Unternehmensgeschichte.
Ein Vorzeigeunternehmen aus Südtirols Gründerzentrum
Ursprünglich war TTControl ein typisches Start-up – und 2001 eines der ersten Jungunternehmen des wenige Jahre zuvor gegründeten Business Innovation Center, kurz BIC, das mittlerweile zum NOI Techpark herangewachsen ist. Zwar hatte TTControl seinen Sitz immer in Brixen und nie im BIC in Bozen, es wurde in der Gründungsphase aber begleitet. Heute nennt Hubert Hofer, damals BIC-Direktor und heute Direktor des Bereichs „Start-ups, Funding & Community“ im NOI Techpark, das Unternehmen, wenn er nach den wichtigsten Erfolgsgeschichten des Südtiroler Gründerzentrums gefragt wird.
TTControl wurde 2001 als Joint-Venture zwischen TTTech und Microtec (von Ex-Unternehmerverbandspräsident Federico Giudiceandrea) gegründet. 2006 wurde eine Partnerschaft mit Hydac International eingegangen. Mittlerweile ist TTControl als Joint-Venture von TTTech und Hydac international tätig. Nach wie vor ist der Standort Brixen das Innovationszentrum von TTControl.
Unter seinen langjährigen Kunden nennt TTControl Prinoth/Leitner Group (Spezialfahrzeuge), Ammann (Bauwirtschaft), Horsch und Ropa (Landwirtschaft), Palfinger (Materialtransport) und Rosenbauer (Kommunalfahrzeuge).
Der Mann der ersten Stunde

Roberto Ferrari war der erste Mitarbeiter und leitet heute noch als Managing Director den Standort in Brixen. Zuvor hatte er den Bereich elektronische Steuerungen bei Microtec geleitet. Mit der Gründung von TTControl wechselte Ferrari aber ins Start-up. Brixen spiele weiterhin eine wichtige Rolle für das Unternehmen, sagt Ferrari. Man plane auch einen weiteren Ausbau des Standorts Brixen.
Die Tätigkeit des Unternehmens umreißt Ferrari folgendermaßen: „Wir entwickeln innovative Lösungen mit und für unsere Kundschaft. Wir sorgen dafür, dass große, komplexe und schwere Off-Highway-Maschinen wie Pistenraupen, Bagger oder Traktoren effizient und sicher arbeiten. Wir entwickeln zukunftsgerichtete Lösungen, die physikalische KI und maschinelles Lernen nutzen und damit einen Mehrwert für den Markt und unsere Kundschaft schaffen.” Von 2020 bis 2026 habe sich der Umsatz des Unternehmens verdreifacht.
TTControl war auch Mitbegründer des CovisionLab in Brixen, das heute Allsides heißt. Das Brixner Technologie-Start-up gilt als Südtiroler Hoffnungsträger.


















