Welschnofen – Das Klimaziel von Carezza Dolomites sei es, seine Treibhausgasemissionen auf ein technisch und wirtschaftlich vertretbares Minimum zu senken, sagt Geschäftsführer Florian Eisath. Grundlage dafür sei die kontinuierliche Umstellung auf erneuerbare Energien, der Einsatz emissionsarmer Technologien im Winter, sowie eine nachhaltige Mobilität der Mitarbeitenden.
Im Jahr 2024 konnten die Emissionen neuerlich um fast 12 Tonnen Kohlenstoffdioxid Äquivalent reduziert werden. Sie setzen sich zu 60 Prozent aus direkten Emissionen und zu 40 Prozent aus indirekten Emissionen aus vorgelagerten und nachgelagerten Emissionen zusammen. „Der Wegfall des Heizöls durch die Umstellung auf elektrische Heizpaneele führte zu einem klaren Rückgang bei den stationären Emissionen“, heißt es dazu im Bericht des Terra Institutes. Konstant seien indessen die Emissionen des Fuhrparks – insbesondere durch die Pistenpräparierung – geblieben, die weiterhin die größte Emissionsquelle darstellen.
Fuhrpark mit HVO-Kraftstoff betankt
Genau hier will man ansetzen. Seit Dezember wird der Fuhrpark von Carezza Dolomites mit HVO-Kraftstoff betankt. Eine Maßnahme, die in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang der Emissionen zur Folge haben dürfte, schreibt das Unternehmen in einer Aussendung. Zudem wird Carezza Dolomites weiterhin den Einsatz von E-Bikes der Mitarbeitenden fördern, die THG-Erfassung wurde mit 1.1.2025 auf das Restaurant Laurins Lounge erweitert und in Zusammenarbeit mit Terra Institute wire eine Biodiversitätsanalyse zum Natur- und Kulturraum des Skigebietes durchgeführt. Weiters ist das Konsortium assoziierter Partner eines Interreg Projektes zum Thema Biodiversitätsmanagement für Bergbahnen.















