Bozen – Auch in diesem Sommer zeichnet sich in Südtirol eine neue touristische Rekordsaison ab. Und zwar deutlich. Am Donnerstag gab das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) die erhobenen Gästezahlen im Monat Juli bekannt. Die Anzahl der Übernachtungen lag bei 5,45 Millionen. Das sind 2,2 Prozent mehr als im Juli des Vorjahres.
Die Sommer-Zwischenbilanz von Mai bis Juli lautet: 5,2 Prozent mehr Übernachtungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Interessant ist auch die Entwicklung der Ankünfte: Im Juli nahmen sie um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu und stiegen somit deutlich stärker als die Übernachtungen. Das bedeutet: Die Gäste bleiben weniger lange, was den An- und Abreiseverkehr intensiviert.
Im Bezirk mit den meisten Gästen – dem Pustertal – sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer vom letztjährigen auf den heurigen Juli von 4,9 auf 4,7 Tage. Im Burggrafenamt von 5,0 auf 4,9 Tage.
Besonders stark war der Juli übrigens für die höherpreisigen Hotels und die Campingplätze: In den 5-Sterne-Betrieben nahmen die Übernachtungen um 13,4 Prozent zu, in den 4-Sterne-Hotels um 6,0 Prozent und auf den Campingplätzen um 6,9 Prozent.


















