Meran – Neue Zahlen belegen: Die Therme Meran ist längst mehr als ein Ort der Erholung – sie ist ein stabiler Faktor in Südtirols Wirtschaftsstruktur.
Eine aktuelle Wertschöpfungsstudie von Friedrich Schneider von der Johannes-Kepler-Universität Linz zeigt die volkswirtschaftliche Bedeutung der Therme Meran für Stadt, Land und Provinz. Seit ihrer Eröffnung am 3. Dezember 2005 bis Ende 2024 besuchten mehr als 7,2 Millionen Menschen die Einrichtung. Die Therme hat sich damit zu einem wichtigen Faktor für die lokale Wirtschaft und den Tourismus in Südtirol entwickelt.
860 Millionen Euro BIP-Effekt
Im Zeitraum 2006 bis 2024 wurden durch den laufenden Betrieb der Therme Meran laut Studie insgesamt 643 Millionen Euro an wertschöpfungsrelevantem Aufwand generiert. Diese Aufwendungen führten zu einem BIP-Effekt von rund 860 Millionen Euro und trugen zur Schaffung bzw. Sicherung von 6.700 Arbeitsplätzen in der Provinz Bozen bei.
Die Analyse zeigt zudem, dass die Therme Meran jährlich zwischen 17 und 19 Millionen Euro an Rückflüssen an die öffentliche Hand bewirkt – in Form von Steuern und Abgaben, die aus Personal-, Sach- und Konsumausgaben entstehen. Insgesamt werden die Steuer- und Abgabeneffekte im Zeitraum 2006 bis 2024 auf rund 317 bis 375 Millionen Euro geschätzt.
Investitionen mit regionaler Wirkung
Auch die Investitionen der Therme Meran zeigen wirtschaftliche Effekte: Seit 2006 wurden 31 Millionen Euro investiert, wodurch zusätzliche 50 Millionen Euro an Wertschöpfung in Südtirol entstanden sind. Diese Investitionen haben 388 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert.

















