Kardaun/Bozen – Das Szenario: Eine Gruppe von Terroristen hat es geschafft, die baulichen und technischen Schutzmaßnahmen einer Industrieanlage zu überwinden und sich darin zu verschanzen. Einige Mitarbeitende wurden als Geiseln genommen. Das Provinzkommando der Carabinieri ist alarmiert. Anhand dieser Ausgangssituation hat eine Einheit der Carabinieri (siebtes Regiment) kürzlich den Ernstfall geprobt, und zwar im Alperia-Wasserkraftwerk in Kardaun. Zu den Aufgaben der Einheit gehört auch die Terrorismusbekämpfung. Ihr Personal ist dafür hochspezialisiert und wird laufend weitergebildet, um Bedrohungen präventiv und effektiv begegnen zu können.
Die Einheit hatte von Beginn der Übung an Scharfschützen zur Beobachtung positioniert. Schließlich erhielt sie die Freigabe, mit mehreren Sondereinsatzteams (sogenannte SOS – Squadre Operative di Supporto) ins Gebäude vorzudringen. Dort wurden die „Terroristen“ festgenommen und die Anlage unversehrt gesichert.
Strategische Infrastrukturen bedeuten besondere Verantwortung
Mit dem Betrieb strategischer Infrastrukturen für das Territorium sei Alperia in besonderer Verantwortung und setze in allen Tätigkeitsbereichen auf höchste Sicherheitsstandards, heißt es in einer Aussendung. Der Generaldirektor von Alperia, Luis Amort, erklärt: „Das Thema Sicherheit und insbesondere die Überwachung unserer kritischen Infrastrukturen ist von strategischer Bedeutung für das Territorium und für unsere Gruppe. Unsere enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Carabinieri wird durch die jüngste Übung eindrucksvoll unterstrichen.“
Die Übung soll den Beginn einer Reihe weiterer gemeinsamer Trainings darstellen.
















