Bozen/Klausen – 88 Mitgliedsbetriebe des Unternehmerverbandes Südtirol in den Bezirken Bozen Land, Eisack- und Wipptal, Pustertal und Vinschgau öffneten in den vergangenen Wochen ihre Tore für Mittelschüler:innen und ihre Begleitpersonen. Rund 1.250 Anmeldungen für Besuche habe es gegeben, teil der Unternehmerverband Südtirol (UVS) mit. „Ein Zeichen dafür, dass die Jugendlichen Interesse haben, die Industrie und ihre Unternehmen aus der Nähe kennenzulernen“, so Katrin Höller, die für Bildung zuständige Vizepräsidentin des Unternehmerverbandes Südtirol.
Die „Open Days“ sind Teil des Projektes „Zusammenarbeit Industrie & Schule“, das der Unternehmerverband seit vielen Jahren organisiert. Das Projekt wendet sich an die Mittelschulen, Gymnasien, Fachoberschulen und Schulen der Berufsbildung aller drei Sprachgruppen sowie an die Freie Universität Bozen. Jedes Jahr beteiligen sich Tausende Jugendliche sowie Direktor:innen und Lehrkräfte an den verschiedenen Initiativen.
Open Day auch beim lvh

Auch der lvh organisierte kürzlich erstmals einen „Open Day im Handwerk“. Das neue Format richtete sich an Schülerinnen und Schüler der dritten Mittelschulklassen sowie der Berufsgrundstufe und bot ihnen die Möglichkeit, unterschiedliche Handwerksberufe direkt in den Betrieben kennenzulernen. „Mit diesem Projekt möchten wir Jugendlichen zeigen, wie vielseitig, modern und zukunftssicher das Handwerk ist. Der persönliche Einblick in Werkstätten und Produktionsräume schafft eine Nähe, die kein Berufsprofil auf dem Papier ersetzen kann“, so Bezirksobmann Jonas Baumgartner.
Mehrere Betriebe aus Barbian, Klausen, Lajen, Villanders, Villnöss und Waidbruck beteiligten sich an der Initiative und gaben den Jugendlichen einen authentischen Einblick in ihren Arbeitsalltag. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem den Beruf der Bäckerin bzw. des Bäckers und Konditorin/Konditors kennenlernen, die Tätigkeit von Elektrotechnikerinnen und -technikern, das Arbeitsumfeld von Innenausstatterinnen und Innenausstattern sowie das Berufsbild der KFZ-Mechatronikerinnen und -mechatroniker erleben. Ebenso öffneten Betriebe aus den Bereichen Fleischverarbe, Schlosserei und Schmiede, Spenglerei, Tischlerei sowie Warentransport und Logistik ihre Werkstätten für die jungen Besucher:innen.















