Bozen – Alex Tabarelli ist seit Jahrzehnten als Sportjournalist bekannt, etwa aus der SportArena im Fernsehen von Rai Südtirol oder als Gründer des Onlineportals Sportnews. Zudem war er und ist er Presseverantwortlicher für viele Sportverbände, Vereine und Sportevents.
Was viele nicht wissen: Ursprünglich wollte der 67-Jährige aus St. Pauls auf die Diplomatische Akademie. Doch sein Jurastudium wurde nicht anerkannt. Und Tabarelli hatte ein sehr abwechslungsreiches Berufsleben: Er war nicht nur Sportjournalist, sondern auch Lehrer, Pressebeauftragter von Landtag und Regionalrat, Fernsehunternehmer und Besitzer der früher besten Fußballmannschaft des Landes. Zudem holte er internationale Tennisturniere nach Südtirol und war federführend am Aufbau von „Südtirol heute“ beteiligt. Seit 2021 ist er nun Präsident des Olympischen Komitees (Coni) in Südtirol und somit der oberste Sportfunktionär des Landes.
Ein Leben für den Sport
Im SWZ-Podcast blickt Alex Tabarelli auf seinen Karriereweg zurück: auf Boris Becker und Co. in Südtirol, auf allerhand Pionierarbeit, aber auch auf ein finanzielles Desaster. Zudem spricht er über seine Coni-Präsidentschaft: wie Südtirols Sport aufgestellt ist und was es noch zu tun gibt.
Die Olympischen Spiele mit den Biathlon-Bewerben in Antholz bezeichnet Tabarelli nun als Highlight seiner Karriere. Er erklärt im gut 30-minütigen Gespräch, warum Kritik am Großevent fehl am Platz sei, warum die Spiele ein großes Fest werden und wer wohl die erste Goldmedaille für Südtirol holen wird.
Und: Alex Tabarelli kündigt an, dass er als Sportfunktionär bald abtreten und die Jungen ans Ruder lassen will.
Hören Sie rein
Das Gespräch mit Alex Tabarelli kann hier unten abgerufen werden, ebenso über Spotify und Apple Podcasts. Neue Folgen gibt es jeden zweiten Mittwoch.




















