Bozen – Seit über zwei Jahrzehnten setzt der Preis für Südtiroler Weinkultur Zeichen in zwei Kategorien: Er rückt heimische Betriebe ins Rampenlicht, die der Weinarchitektur, Geschichte und Kultur des Landes eine Bühne geben. Der Sonderpreis hingegen würdigt Persönlichkeiten, die Südtirols edle Tropfen im In- und Ausland prägen.
„Gerade in so dynamischen Zeiten wie den heutigen geht es uns darum, eine bleibende Anerkennung für Menschen und Betriebe zu schaffen, die sich für unsere Weinkultur und unser Weinland einsetzen, weil ihnen beides am Herzen liegt“, so Andreas Kofler, Präsident des ausrichtenden Konsortiums Südtirol Wein.
Kürbishof, Altrei
Dass Weinkultur keineswegs an klassische Anbaugebiete gebunden sei, beweise der Kürbishof in Altrei. Historische Stuben und ein gewölbter Weinkeller bildeten in dem traditionsreichen Familienbetrieb die Kulisse für den Südtiroler Wein. Die Begründung der Jury hebt so auch hervor: „Besonderes Augenmerk gilt dabei den Südtiroler Weinen, die mit Sorgfalt ausgewählt, kompetent empfohlen und in einem stimmigen kulinarischen Kontext präsentiert werden.“ Die Weinkultur werde hier zu fairen Preisen aufgetischt.
Feltuner Hütte, Rittner Horn
Faire Kalkulation stand bei der Jurie 2026 besonders im Fokus; so auch bei der Feltuner Hütte am Rittner Horn. Auf über 2.000 Metern Höhe zeige der Betrieb, wie alpine Kulinarik und hochkarätiger Wein harmonieren. „So entsteht ein Ort, an dem die Südtiroler Weinkultur inmitten einer außergewöhnlichen Bergkulisse erlebbar gemacht wird“, heißt es seitens des Konsortiums.
Die Sonderpreise
Die Sonderpreise 2026 gehen an Dario Cappelloni und Gianni Fabrizio. Die beiden renommierten italienischen Weinkritiker begleiten Südtirols Weinwelt seit Jahrzehnten. Kofler: „Unseren Wein zu vermitteln, heißt, stets über das Glas hinauszuschauen und die Geschichten um unser Weinland, unsere Geschichte, unsere Kultur und nicht zuletzt die Menschen zu erzählen, die hinter alledem stecken.“


















