Bozen – Bereits zum dritten Mal nach 2014 und 2021 führte das Netzwerk Südstern in diesem Frühjahr eine Befragung unter seinen Mitgliedern – Südtiroler:innen, die im Ausland sind bzw. waren – durch. Nun wurden die Ergebnisse präsentiert.
An der Studie, die vom Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus der Universität Innsbruck unter Univ.-Prof. Dr. Kurt Matzler durchgeführt wurde, nahmen 341 Südsterne teil.
Eine erfreuliche Nachricht gleich vorweg: Die Bereitschaf unter den „Südsternen“ ist groß, sich in irgendeiner Form einzubringen und einen Beitrag für Südtirol zu leisten: 84 Prozent der Befragten können sich vorstellen, wirtschaftlich, kulturell oder sozial mitzuwirken. Bevorzugt werden niederschwellige Formate wie Beratung, Mentoring, Networking und Workshops.
Warum sie ins Ausland gehen – und dort bleiben
Die Studie bestätigt wieder einmal: Südtiroler:innen verlassen Südtirol vor allem wegen der Möglichkeiten, die im Ausland locken, um zu studieren und internationale Erfahrungen zu sammeln. Im Ausland bleiben sie vor allem wegen der besseren beruflichen Möglichkeiten und der höheren Löhne. Den Faktor Löhne/ bessere Arbeitsbedingungen nannten 61 Prozent der Befragten. Bei der letzten Studie waren es „nur“ 47 Prozent gewesen.
Die Verbundenheit mit der Heimat bleibt auch im Ausland groß: 84 Prozent sagen, sich verbunden oder sehr verbunden mit Südtirol zu fühlen.
Rund 40 Prozent der Befragten, würden gerne nach Südtirol zurückkehren. Die zwei wichtigsten Voraussetzung dafür: ein ähnlicher Job und ein ähnlicher Verdienst wie im Ausland.

















