Bozen – Seit 20 Jahren tragen Äpfel aus Südtirol das EU-Siegel „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.) und sind damit als regionale Spezialität geschützt. Zum Jubiläum wird das Sortiment erweitert: Erstmals gehören auch die Sorten Bonita, Ipador, CIVM49 und SQ159 zum „Südtiroler Apfel“ g.g.A. Damit wächst die Vielfalt auf 17 Sorten.
2005 startete man mit elf Sorten. Das g.g.A.-Siegel garantiert dabei nicht nur die Herkunft, sondern auch die Einhaltung klar definierter Qualitätsmerkmale: kontrolliert werden unter anderem Druckfestigkeit, Zuckergehalt, Größe, Färbung und das äußere Erscheinungsbild der Früchte. Auch die Anbaumethoden sind vorgegeben: Sie müssen naturnah erfolgen und werden regelmäßig von einer unabhängigen Stelle überprüft.
„Seit zwei Jahrzehnten steht das g.g.A.-Siegel für die Herkunft und Qualität unserer Äpfel. Es schützt die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern und macht den „Südtiroler Apfel“ als regionale Spezialität erkennbar“, sagt Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums.


















