Bozen – Die Inflation in Südtirol ist seit eineinhalb Jahren auf einem konstanten Niveau von rund zwei Prozent. Im November waren es exakt zwei Prozent, wie die Statistikämter am Dienstag bekanntgaben. Wichtige Anmerkung: Die Daten werden stets in der Gemeinde Bozen erhoben und stehen stellvertretend für ganz Südtirol.
Da die Teuerungsrate in Italien zuletzt rückläufig war, hat sich die Schere zwischen Südtirol und dem restlichen Staatsgebiet weiter geöffnet. In Italien lag die Inflation im November bei 1,1 Prozent.
Überhaupt verzeichnet Südtirol italienweit die höchste Inflation. Dahinter folgen (interessanterweise die süditalienischen Regionen) Apulien mit 1,8 Prozent, Kalabrien mit 1,7 und Kampanien mit 1,5 Prozent. Im Trentino stieg das Preisniveau im November nur um 0,9 Prozent.
Was teurer wurde
Der stärkste Preistreiber in Südtirol war einmal mehr das Gastgewerbe mit einer durchschnittlichen Teuerung um 5,7 Prozent, wiederum angetrieben von den Beherbergungsbetrieben mit plus 9,2 Prozent.
Die Lebensmittelpreise stiegen im November im Schnitt um 2,9 Prozent – angeführt von Kakao und Kaffee mit fast plus 20 Prozent sowie Fleisch und Fisch mit etwa plus zehn Prozent.
Dass die Inflation in Südtirol nicht deutlich höher als zwei Prozent ist, liegt insbesondere an den rückläufigen Energiepreisen: Gas minus 20 Prozent, Strom minus acht Prozent.















