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„Südtirol is doing a great job“

Der Feldthurnser Markus Dorfmann ging vor 20 Jahren nach New York, um als Rockmusiker Karriere zu machen. Heute führt er erfolgreich zwei Restaurants in Manhattan. Zum Auftakt der diesjährigen SWZ-Sommerserie „Auslandssüdtiroler“ gibt er Einblicke in sein Leben und seine Sicht auf Südtirol.

Südtiroler Wirtschaftszeitung von Südtiroler Wirtschaftszeitung
12. Juni 2015
in Gesellschaft
Lesezeit: 3 mins read

SWZ: Was hat Sie in die USA getrieben? Warum sind Sie in die Vereinigten Staaten gezogen?

Markus Dorfmann: Für meine Musikkarriere. Ich bin Schlagzeuger und bin nach New York gezogen, um von dort aus eine Karriere im Rock-Business zu verfolgen.

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Weshalb und wann haben Sie Südtirol den Rücken gekehrt?

Ich würde nicht sagen, dass ich Südtirol den Rücken gekehrt habe – ich bin vielmehr weggezogen, um eine Musikkarriere zu verfolgen, die mir in Südtirol nicht möglich gewesen wäre.

Gab es Momente, in denen Sie kurz vor einer Rückkehr nach Südtirol standen?

Nein, solche gab es eigentlich nie; ich habe immer gewusst, dass meine Zukunft in New York ist. Das wusste ich ab dem Moment, als ich das erste Mal die Skyline der Stadt gesehen habe. Damals hatte ich fast den Eindruck, dass ich in einem vorhergehenden Leben in New York gewohnt hatte. Ich habe mich hier vom ersten Tag an wohlgefühlt.

Könnten Sie Ihrem derzeitigen Beruf auch in Südtirol nachgehen bzw. möchten Sie denselben Job in Südtirol überhaupt machen?

Zurzeit bin ich Besitzer von zwei Restaurants in Manhattan. In Südtirol ist die Gastronomie ebenfalls sehr stark, und es wäre sicher nicht unmöglich für mich, auch in Südtirol ein Restaurant zu leiten. Doch mein Leben ist jetzt in New York; ich bin schon seit 20 Jahren hier und fühle mich wohl. Südtirol hat aber nach wie vor einen speziellen Platz in meinen Herzen … Wie ein guter Freund von mir in einem seiner Lieder schreibt: „In Südtirol kann man noch träumen.“

Was schätzen Sie an Ihrem aktuellen Wohn-/Arbeitsort?

Ich bin sehr stolz auf meine Restaurants. Ich liebe meine Arbeit, und ich liebe New York. Diese Stadt hat mir die Chance gegeben, erfolgreich zu werden – und das werde ich immer schätzen.

Und was gefällt Ihnen nicht?

(keine Antwort)

Was könnte sich Südtirol an Ihrem derzeitigen „Heimatland” abschauen?

Es fällt mir leichter, diese Antwort in Englisch zu geben: To be more tolerant towards people of different backgrounds, color, religion, sexual orientation while protecting tradition. To be more open minded, travel the world and experience different cultures. (Übersetzung der SWZ-Redaktion: Toleranter zu sein gegenüber Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion und sexueller Orientierung, dabei aber dennoch die Traditionen bewahren. Zudem aufgeschlossener zu sein, um die Welt zu reisen und verschiedene Kulturen zu erleben.)

Verfolgen Sie das Tagesgeschehen in Südtirol noch?

Manchmal lese ich stol.it, und einige Politiker verfolge ich auf facebook. Dabei fällt mir auf, dass die Südtiroler Probleme sehr verschieden von jenen in New York sind, und dass es in Südtirol eigentlich allen gut geht, auch wenn das die Bewohner manchmal nicht glauben mögen. Südtirol ist eines der schönsten Länder der Welt, und die Südtiroler sollen dankbar sein, für alles, was sie besitzen.

Was an Südtirol schätzen Sie?

Die Südtiroler arbeiten hart, sind sehr organisiert und sind sehr stolz, Südtiroler zu sein.

Und was gefällt Ihnen weniger?

Auch hier fällt mir die Antwort auf Englisch leichter: Südtiroler can be closed minded and not as tolerant as they should be in a globalized world. (Übersetzung der SWZ-Redaktion: Südtiroler können engstirnig sein und weniger tolerant, als es in der globalisierten Welt angebracht ist.)

Sehen Sie Südtirol heute anders als in der Zeit, als sie noch hier lebten?

Südtirol is doing a great job maintaining its position in the political landscape. (Übersetzung der SWZ-Redaktion: Südtirol ist sehr gut darin, die Stellung des Landes in der politischen Landschaft zu wahren.) Südtiroler sind sehr stolz, und ich habe nur Respekt für all das, was das Land erreicht hat.

Möchten Sie wieder nach Südtirol zurückkommen?

Nein. Mein Zuhause ist mittlerweile New York. Vielleicht ändert sich das irgendwann später in meinem Leben, aber derzeit sind mein „business“ und meine Familie hier.

Was wollten Sie Ihren Südtiroler Landsleuten schon immer mal mitgeben?

Ich bin sehr stolz auf die Südtiroler und auf Südtirol. Ich bewerbe das Land auch in meinen Restaurants: Wir verkaufen viele Südtiroler Weine und andere Produkte. Damit geben wir unseren kleinen Beitrag für die Südtiroler Wirtschaft.

Schlagwörter: 23-15freenomedia

Info

Die Serie „Südtiroler im Ausland“ und ein Blick in die Statistik rund um die Auslandssüdtiroler
Seit einigen Jahren veröffentlicht die „Südtiroler Wirtschaftszeitung (SWZ)“ in den Sommermonaten regelmäßig Interviewserien, in denen sie einem ausgesuchten, wichtigen Themenbereich Platz einräumt. Im vergangenen Jahr etwa ging es um die junge Generation, die in vielen erfolgreichen heimischen Unternehmen das Ruder (mit-)übernommen hat, und darum, dass dieser Generationenwechsel bzw. dieses „Generationen-Miteinander“ nicht immer einfach ist. Mittels eines gleichbleibenden Fragebogens haben Jungunternehmer aus verschiedenen Branchen von ihren Erfahrungen berichtet.
In den kommenden Wochen widmet sich die SWZ den Auslandssüdtirolern: Warum sie Südtirol verlassen haben, was sie an ihrer „neuen“ und was an ihrer „alten“ Heimat schätzen, wie ihr Leben im Ausland ihren Blick auf Südtirol geändert hat und vieles mehr haben wir ausgewanderte Südtiroler gefragt. Im ersten Teil der Serie beantwortet Markus Dorfmann aus Feldthurns, der seit 20 Jahren in New York lebt, den SWZ-Fragebogen (siehe oben), in den kommenden Wochen werden weitere fern der Heimat lebende Südtiroler ihre Eindrücke für die SWZ-Leser festhalten. Südstern, das Netzwerk der Südtiroler im Ausland, hat die SWZ-Redaktion beim Suchen und Finden von Südtirolern unterstützt, die bereit waren, an der Interviewserie mitzuwirken.
Insgesamt sind fast 36.000 Südtiroler bzw. Personen mit Südtiroler Wurzeln im Melderegister der im Ausland ansässigen italienischen Staatsbürger (A.I.R.E.) erfasst. In diesem werden die Daten jener Bürger gesammelt, die dauerhaft, d.h. länger als zwölf Monate, im Ausland leben, sowie jene ihrer Angehörigen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass nicht alle Auswanderer in diesem Register aufscheinen.
Das Landesinstitut für Statistik (astat) hat im vergangenen Dezember anlässlich des „Internationalen Tags der Migranten“ den im Ausland lebenden Südtirolern ein „astatinfo“ gewidmet. Im Folgenden Auszüge aus der Veröffentlichung.
Mehr als 35.000 Südtiroler mit Wohnsitz im Ausland – Gemäß Angaben des italienischen Innenministeriums hatten zum 31. Dezember 2013 an die 4,5 Millionen Italiener ihren Wohnsitz im Ausland, davon rund 80.000 Bürger aus der Region Trentino-Südtirol. 35.813 der im A.I.R.E. eingetragenen Personen haben Südtiroler Wurzeln. Etwa 40 Prozent der im A.I.R.E. Eingetragenen sind gebürtige Südtiroler (mehr als 14.000), bei fast einem Drittel (ca. 11.500) handelt es sich um Nachkommen, die bereits im Ausland geboren und dort aufgewachsen sind. Beide Generationen zusammen erreichen einen Anteil von mehr als 70 Prozent. Bei den verbleibenden Emigranten handelt es sich entweder um Italiener aus anderen Provinzen oder um ehemalige ausländische Staatsbürger, die eingebürgert worden waren (975 Personen).
Im Jahr 1990, zu dem Zeitpunkt, als das zentrale A.I.R.E. eingerichtet wurde, waren bereits etwa 12.000 Auslandssüdtiroler erfasst. Bis zur Jahrtausendwende legten jährlich 500 bis 800 weitere Bürger ihren Lebensmittelpunkt außerhalb des Staatsgebietes fest; seither sind es im Schnitt 1.300 pro Jahr. Allein im Zeitraum 2011–2013 wurden mehr als 5.000 Neueintragungen ins A.I.R.E. verzeichnet.
Im Schnitt sind 70 Personen je 1.000 Ansässige im A.I.R.E. eingetragen, strukturschwache bzw. Randgebiete sind stärker von dieser Entwicklung betroffen. Von 17 Gemeinden sind mehr als zehn Prozent der Bevölkerung ausgewandert: Dabei zählen die Gemeinden des Vinschgaus, allen voran Taufers im Münstertal (443 je 1.000 Einwohner), Glurns (231 Promille) und Martell (198 Promille) im Verhältnis zur Bevölkerung die meisten Emigranten. Eine Rate von weniger als 40 je 1.000 Einwohner verzeichnen hingegen 15 Gemeinden, darunter Vöran (25 Promille), Jenesien (29 Promille), Corvara (31 Promille), Villanders (31 Promille) und Leifers (33 Promille).
Die Gründe, die Heimat zu verlassen, sind vielschichtig: Dabei fungiert die wirtschaftliche Attraktivität eines Landes sehr oft als Zugkraft. Vor allem junge Menschen zieht es in Länder mit besseren Bildungs- bzw. Berufschancen sowie höheren Verdienstmöglichkeiten. Auch Partnerwahl und Familiengründung spielen eine Rolle bei der Entscheidung, im Ausland zu bleiben: seit 1990 haben rund 2.000 Auslandssüdtiroler geheiratet.
Deutscher Sprachraum als Auswanderungsregion am beliebtesten – Mehr als 32.000 Südtiroler wanderten ins europäische Ausland ab, der Löwenanteil (80,5 Prozent) in Länder des deutschen Kulturraums. Es folgen mit großem Abstand andere europäische Zielländer, allen voran Großbritannien (722), Frankreich (625) und Spanien (442). Von den rund 2.600 Südtirolern, die es über den Atlantik verschlug, haben etwa 40 Prozent im nordamerikanischen Kontinent und rund 60 Prozent in Südamerika eine neue Heimat gefunden. Relativ wenige sind in ein afrikanisches (351) oder asiatisches Land (337) bzw. nach Ozeanien (290) gezogen.
Soziodemografische Merkmale der Auslandsbürger – In den vergangenen 20 Jahren entschlossen sich die meisten im Alter von 25–40 Jahren (mit Spitzenwerten um die 30) dazu, ihren Wohnsitz in einen ausländischen Staat zu verlegen. Das lässt vermuten, dass so manche Hochschulabgänger nach der Studienzeit eine geeignete Anstellung finden. Zum sogenannten „Braindrain“ lassen sich keine genauen Angaben machen, da die Ajourierung der Daten zu Bildungsniveau und beruflicher Stellung von den Konsulaten und Meldeämtern häufig unzureichend ist.
Die Altersstruktur der Auslandssüdtiroler ergibt ein ausgewogenes Bild: Je ein Drittel verteilt sich auf die Altersgruppen 0–29, 30–49 und ab 50 Jahre. Es sind geringfügig mehr Männer (18.472) als Frauen (17.341) im A.I.R.E. eingetragen.

Ausgabe 23-15, Seite 6

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