Bozen/Rom – Das Online-Immobilienportal Idealista erhebt regelmäßig, wie sich das Mietangebot in Italien entwickelt. Herangezogen werden laut Unternehmensangaben zum einen Informationen aus der Idealista-Datenbank, zum anderen andere öffentliche und private Datenquellen.
Laut Idealista hat das Angebot an Mietwohnungen im zweiten Quartal 2026 gegenüber den vorherigen drei Monaten in Italien um 8,2 Prozent zugelegt. Es sei, so heißt es in einer Aussendung „ein ermutigendes Signal für alle, die eine Mietwohnung suchen – das jedoch noch nicht ausreicht, um einen Markt ins Gleichgewicht zu bringen, in dem die Mieten weiterhin auf historisch hohem Niveau verharren“.
Der Städtevergleich
Idealista hat das Angebot in 100 Städten unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: In etwa 60 Prozent der Städte ist das Mietangebot größer geworden. Nicht dabei ist Bozen. In Südtirols Landeshauptstadt ist das ohnehin schon knappe Mietangebot laut Idealista um knapp 13 Prozent geschrumpft – ein Problem für junge Einheimische, die von zu Hause ausziehen möchten, aber auch für dringend benötigte Arbeitskräfte, die eine Wohnung suchen.
Auch in Trient hat es einen Rückgang um 6,3 Prozent gegeben. Hingegen gibt es in Mailand um rund 16 Prozent und in Rom um rund zwölf Prozent mehr Mietwohnungen auf dem Markt. In Turin verzeichnet Idealista ein Plus von 13 Prozent, in Florenz von zehn Prozent in Triest sogar von knapp 27 Prozent. In Verona schrumpft das Angebot um empfindliche 16 Prozent.
Der Provinzenvergleich
Auf Provinzebene nennt Idealista für Südtirol ein Minus von 6,2 Prozent, im Trentino ein Minus von 3,3 Prozent. Ähnlich schaut es in Verona aus (minus 9,1 Prozent). In der Provinz Mailand scheint die Wohnungsnot mit einem Plus an Mietwohnungen von fast 16 Prozent Linderung erfahren, genauso in Venedig mit einem Plus von 15 Prozent.


















