Bozen – Wer am 1. Mai im Regierungskommissariat im Bozner Herzogspalast mit dem Arbeitsverdienststern geehrt wird, darf sich danach „Meister der Arbeit“ nennen. Die Zeremonie hat eine lange Tradition.
Geehrt werden Arbeiter:innen, Angestellte und Führungskräfte aus der Privatwirtschaft und aus dem öffentlichen Sektor, die sich durch „Fachkompetenz, Fleiß und vorbildliches Verhalten im Arbeitsleben besonders hervorgetan haben“, wie es im Gesetz 143/1992 heißt. Zum Beispiel können sie Verdienste bei der Entwicklung von Produkten und Arbeitsprozessen erworben haben oder bei der Ausbildung junger Kollegen und Kolleginnen sowie in Sachen Arbeitssicherheit.
Voraussetzung ist ein Mindestalter von 50 Jahren und eine ununterbrochene 25-jährige Tätigkeit (nicht zwingend beim selben Arbeitgeber).
Alljährlich können Arbeitgeber oder auch Einzelpersonen bis zum Herbst Vorschläge beim Arbeitsinspektorat des Landes einreichen, wo eine Kommission jene Bewerbungen auswählt, die dem Arbeitsministerium in Rom unterbreitet werden.
Für Südtirol sind pro Jahr maximal zehn Auszeichnungen vorgesehen. Die folgenden Personen werden heuer laut Aussendung des Regierungskommissariats am Freitag mit Beginn um 10 Uhr im Herzogspalast mit dem Arbeitsverdienststern geehrt:
- Elisabetta Anderlan (Fercam)
- Roberta Cuccato, InService Coop
- Stella Berta Putzer, Athesia
- Maurizio Lunardi, Patronat ACLI-KVW
- Helmut Josef Rainer, HGV
- Andrea Rossi, FiberCop
- Mariagrazia Treccarichi Scavuzzo, Patronat ACLI-KVW
- Josef Karl Johann Unterholzner, Brauerei Forst
- Gianni Valent, Habitat
Zudem werden in Bozen zehn Arbeitnehmer:innen aus der Provinz Trient geehrt.

















