Bozen – Das Geschäftsjahr 2021 ist das fünfte Jahr in Folge, das die „Südtirol Bank“ mit einem positiven Geschäftsergebnis abschließt, u. z. mit einem Bruttoergebnis von 1.667.036 Euro bzw. einem Nettoergebnis von 734.091 Euro.
Die Bilanzsumme wuchs um 13 Prozent auf 229,0 Millionen Euro an. Die im Strategiepapier festgelegten Ziele konnten alle übertroffen werden. Zum Ende 2021 betragen die verwalteten Mittel über 1,330 Milliarden Euro das sind 17,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Von diesem Gesamtvolumen entfallen über 100 Millionen Euro auf die Versicherungstätigkeit.
Kreditgeschäft mit Plus von mehr als einem Viertel
Auch das Kreditgeschäft hat einen beachtlichen Zuwachs von über 28 Prozent erfahren und beläuft sich zum Jahresende auf über 63,0 Millionen Euro. Das Gesamtausmaß an Kreditausfällen betrug zum Jahresende 0,04 Prozent und wurde bereits voll abgeschrieben.
Diese Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr wurden den Gesellschaftern der Südtirol Bank anlässlich der Gesellschafterversammlung (mehr als 80 Prozent des Gesellschaftskapitals haben daran teilgenommen) am 31. März zur Genehmigung unterbreitet.
Eine Gewinnausschüttung wurde indes nicht ins Auge gefasst werden, da für die Aufsichtsbehörde die Stärkung des Eigenkapitals vordergründig ist, was auch im Interesse der Aktionäre sei, wie es in einer Aussendung der „Südtirol Bank“ heißt. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Kernkapital-Quote CET 1 nun auf 20,55 Prozent (20,30 Prozent im Jahr 2020).
Das Geschäftsmodell der „Südtirol Bank“ ist fokussiert auf das Wertpapiergeschäft und auf die Beratung im Bereich Wertpapiere. Laut Unternehmensaussagen verfügt die „Südtirol Bank“ als einzige in Südtirol beheimatete Bank über eine eigene Lizenz für Vermögensverwaltungen, ausgestellt von der Börsenaufsichtsbehörde Consob.
















