Bozen – 3.500 Mitglieder in 85 Ländern, steigende Reichweiten und ein dichtes Veranstaltungsprogramm: Der Verein Südstern hat sich über die Jahre zu einem großen Netzwerk in Südtirol entwickelt. Die Zahlen, die bei der Mitgliederversammlung auf Schloss Rafenstein in Bozen präsentiert wurden, unterstreichen diese Dynamik.
Beim Treffen wurde nach vorne geblickt: Das Südstern-Leitthema für dieses Jahr lautet „Vom Brain Drain zum Brain Gain“, im Mai soll dazu eine Studie veröffentlicht werden. Auch plant der Verein mehrere Veranstaltungen. Weitere Schwerpunkte umfassen „Best Practice“-Beispiele aus dem Ausland als Inspiration für Südtirol sowie vertiefende Think-Tank-Überlegungen zu Themen wie künstliche Intelligenz. Darüber hinaus soll das Matchmaking zwischen der weltweit vernetzten Südstern-Community und der Südtiroler Wirtschaft weiter gestärkt werden.
Bei der Versammlung stand außerdem die Wahl des Präsidenten und Vizepräsidenten an. Dabei wurde Hermann Winkler als Präsident bestätigt. Mit dem laufenden Jahr 2026 steht er dem Verein damit seit insgesamt zehn Jahren vor; ebenso wurde Christoph von Aufschnaiter in seiner Funktion als Vizepräsident bestätigt.
Erstes Ehrenmitglied
Der emotionale Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Inga Hosp, einer Pionierin von Südstern, die den Verein über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeprägt hat. In einer Laudatio würdigte Reinhold Marsoner ihr außergewöhnliches Engagement und ihre nachhaltigen Verdienste für das Netzwerk.
Besonders hervorgehoben wurde ihre Rolle als Brückenbauerin zum Futura-Preis, den sie selbst als „Kind“ bezeichnet, während sie Südstern als „Enkelkind“ sieht.

















