Bozen – Fünf Tage, drei Unternehmens-Challenges und jede Menge vielversprechende Ideen: Das war der Students Sprint 2026 im Noi Techpark. 53 Studierende arbeiteten in neun Teams an konkreten Aufgabenstellungen von Brandnamic, Prinoth und Raiffeisen Überetsch. 25 Studierende kamen von der unibz, die übrigen von anderen Universitäten, unter anderem aus Frankreich, Deutschland, Portugal und Spanien. Drei Projekte wurden bei dieser vierten Auflage des Students Sprint als besonders überzeugend ausgezeichnet.
Die besten Lösungen
Brandnamic stellte die Aufgabe, Südtirol als ganzjährig attraktives Reiseziel neu zu denken. Zur besten Idee wurde ein datenbasiertes B2B-Konzept für maßgeschneiderte Firmen-Retreats in der Nebensaison gekürt.
Prinoth forderte die Teams heraus, das Potenzial der Batterien elektrifizierter Pistenraupen ganzjährig nutzbar zu machen. Dabei überzeugte das Gewinnerteam mit einem Energie-Hub, der die Batterien von Pistenraupen per Vehicle-to-Grid in das interne Stromnetz von Skigebieten einbindet – also so, dass die Batterien nicht nur geladen werden, sondern bei Bedarf auch Strom ins Netz zurückspeisen können.
Die Raiffeisenkasse Überetsch suchte neue Wege, um das genossenschaftliche Bankwesen so zu vermitteln, dass es für junge Menschen erlebbar, relevant und sinnstiftend wird. Das Siegerteam punktete mit dem Konzept „WIRkung Bewegen“, einer neu gestalteten Mitgliedschafts-Erfahrung für junge Menschen, in deren Zentrum sichtbar gemachte gemeinschaftliche Wirkung, nachvollziehbare Mitbestimmung bei sozialen Investitionen und ein bewusster Willkommensmoment stehen.
Stimmen zum Students Sprint
Unibz-Professor Alessandro Narduzzo betont: „Der Students Sprint ist für Studierende eine seltene Gelegenheit, in echte Unternehmensrealitäten einzutauchen. Sie lernen, komplexe Probleme strukturiert anzugehen – und entwickeln neben fachlichen Fähigkeiten vor allem Kompetenzen wie Zusammenarbeit, Kommunikation und Lösungsorientierung.“
„Der Students Sprint zeigt jedes Jahr, wie viel Innovationskraft entsteht, wenn junge Talente auf reale Fragestellungen aus Unternehmen treffen“, sagt hingegen Petra Seppi, Head of Unit Innovation Management im Noi Techpark.

















