Brixen – Das Südtiroler Start-up No-Q, eine Ausgründung aus dem Brixner Unternehmen Vertical-Life, entwickelte sich laut eigenen Angaben während der Coronapandemie zum Marktführer für Corona-Testmanagement-Software in Deutschland. Nun hat das Start-up die Mehrheit an No-Q an den deutschen Gesundheitssoftwareanbieter zollsoft verkauft. Die neu strukturierte No-Q GmbH mit Sitz in Jena wird die Geschäfte der bisherigen No-Q GmbH mit Sitz in Italien fortführen.
Die Südtiroler Gründer bleiben mit zwölf Prozent beteiligt und begleiten die weitere Entwicklung.
Die Technologie von No-Q war ursprünglich für die digitale Steuerung von Besucherströmen und Kapazitäten an stark frequentierten Orten entwickelt worden. Als zu Beginn der Pandemie kurzfristig digitale Lösungen für Testzentren, Impfstellen und Apotheken benötigt wurden, passte das Team die Plattform an die neuen Anforderungen an. Wie das gelang, erzählte Maria Hilber, Mitgründerin von Vertical-Life, vor einigen Jahren im SWZ-Podcast.
Auch in Südtirol kam No-Q bei den landesweiten Massentests zum Einsatz. Gleichzeitig wuchs die Plattform vor allem in Deutschland stark und entwickelte sich dort zum Marktführer für Corona-Testmanagement-Software. In weiterer Folge arbeitete No-Q als Lead-Partner von T-Systems an der Umsetzung des digitalen „Green Certificate“ mit.
Insgesamt wurden über die Plattform mehr als 80 Millionen Termine abgewickelt. Zeitweise nutzten über 4.600 Teststellen die Lösung.
Vertical-Life wurde 2013 gegründet und ist ein Anbieter von Klettersoftware – von digitalen Kletterführern und Wettkampfsoftware bis hin zu Zutritts- und Verwaltungssystemen für Kletterhallen.


















