Bozen – Die Sparkasse setzt einen weiteren Schritt in der Umsetzung der Energiewende: Nachdem bereits Anfang 2019 die vom Kyoto-Protokoll 20-20-20 vorgegebenen Zielwerte (Senkung des Energieverbrauchs und der Treibhausemissionen um mindestens 20 Prozent innerhalb 2020) erreicht wurden, gründet die Bank nun die Gesellschaft „Sparkasse Energy“. So wird sich zukünftig die Zweckgesellschaft „SPV – Special Purpose Vehicle“ nennen, welche die Sparkasse am 3. Juli 2023 erworben hat.
Sparkasse Energy wird zwei Solarparks in der Provinz Verona und in der Provinz Mantua errichten und in Betrieb nehmen. Die zwei Fotovoltaik-Freiflächenanlagen sollen eine Gesamtkapazität von rund acht Megawatt haben. Dies entspricht fast dem doppelten Jahresstromverbrauch der für die Unternehmenszwecke genutzten Gebäude der gesamten Gruppe Sparkasse (drei zentrale Niederlassungen und 170 Filialen).
Die erste Anlage wird Anfang 2024 in Betrieb genommen, die zweite gegen Ende desselben Jahres.

Ferruccio Ravelli, Direktor der Sparkasse-Tochter Sparim und alleiniger Verwalter von Sparkasse Energy, erklärt: „Wir sind dabei, die Grundstücke zu erwerben, auf denen die beiden Solarparks mit einer Gesamtfläche von etwa zwölf Hektar errichtet werden. Im Einvernehmen mit der Stromgesellschaft Enel erfolgt zudem die Durchführung bedeutender Infrastrukturmaßnahmen, die die Elektrifizierung des Gebietes, in dem wir tätig sein werden, wesentlich verbessern. Mit diesem Projekt werden wir nicht nur die festgelegten Umweltziele erreichen, sondern auch mittel- bis langfristig die Kosten für den Energieverbrauch konsolidieren, mit positiven Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung der Gruppe.“
Nicola Calabrò, Beauftragter Verwalter und Generaldirektor der Sparkasse, fügt hinzu: „Im Rahmen des ESG-Plans der Gruppe Sparkasse haben wir uns sehr ehrgeizige Ziele gesetzt. Dazu gehört das Erreichen der Energieneutralität, das heißt die Kompensation der Emissionen, durch die Selbsterzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen.“
















