Bozen – Der Verwaltungsrat der Südtiroler Sparkasse hat die Ergebnisse auf Banken- und Gruppenebene zum 30. Juni 2026 genehmigt.
Der Gewinn auf Gruppenebene wuchs auf 63,1 Millionen Euro (+5,7 Prozent). Der Anteil des Mutterunternehmens Sparkasse beläuft sich auf 60,1 Millionen. Der Gewinn vor Steuern verzeichnet gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ein noch stärkeres Wachstum (+11,6 Prozent). Die Steuerbelastung steigt infolge der mit dem Haushaltsgesetz 2026 für das Bankensystem eingeführten Maßnahmen überproportional an.
Die harte Kernkapitalquote (CET1-Ratio) beträgt 16,2 Prozent gegenüber 16,6 Prozent zum Jahresende 2025. „Der Rückgang der Kapitalkennzahlen gegenüber dem Stand zum Jahresende 2025 ist hauptsächlich auf das deutliche Wachstum der Kundenausleihungen zurückzuführen“, heißt es vonseiten der Sparkasse.
Die Ausleihungen stiegen insgesamt auf 10,3 Milliarden Euro (+3,2 Prozent), die Gesamteinlagen (direkte Einlagen und indirekte Anlagen) auf 20,6 Milliarden (+1,8 Prozent).
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Rating durch S&P
Zeitgleich mit den Zahlen zur Halbjahresbilanz gab die Sparkasse auch bekannt, erstmals ein „Investment-Grade“-Rating durch die internationale Ratingagentur S&P Global Ratings erhalten zu haben. Im Einzelnen wurde ein langfristiges Rating von BBB- sowie ein kurzfristiges Rating von A-3 vergeben. Der Ausblick ist stabil.
Nach jenem, das Fitch Ratings vor drei Monaten veröffentlicht hat, handelt es sich um das zweite Rating in dieser Klasse, das die Gruppe erhält.


















