Bozen – Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat heute die Halbjahreszahlen 2025 genehmigt. Die Bankengruppe erzielte in den ersten sechs Monaten einen Gewinn von 59,8 Millionen Euro – ein leichter Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Interessant: Sparkasse und Volksbank bewegen sich weiterhin mehr oder weniger im Gleichschritt: Ende vergangener Woche hatte die Volksbank einen Halbjahresgewinn von 63 Millionen Euro vermeldet.
Die harte Kernkapitalquote (CET1-Ratio) der Sparkasse verbesserte sich deutlich auf 17,1 Prozent (Ende 2024: 14,7 Prozent), was unter anderem auf die erstmalige Anwendung interner Modelle zur Bestimmung der Eigenmittelanforderungen zurückzuführen sei, wie die Bank mitteilt.
Ausleihungen und Einlagen wachsen leicht
Insgesamt stiegen die Ausleihungen auf zehn Milliarden Euro (plus 1,6 Prozent), die gesamten Kundeneinlagen erreichten 19,6 Milliarden Euro (ebenfalls plus 1,6 Prozent). Das Vermittlungsgeschäft verzeichnete aufgrund hoher Zuflüsse ein Wachstum von 7,2 Prozent.
Trotz inflationsbedingter Belastungen gelang es laut Sparkasse, die operativen Kosten – bereinigt um Sondereffekte – um rund acht Millionen Euro zu senken. Das Verhältnis von Kosten zu Erträgen verbesserte sich entsprechend auf 58,9 Prozent. Auch die Tochtergesellschaft CiviBank trug mit einem deutlich gesteigerten Gewinn von 13,6 Millionen Euro zum Gruppenergebnis bei – ein Plus von über 40 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024.
Im Juli hat die Sparkasse zudem erstmals in ihrer Geschichte eine „grüne Anleihe“ mit einem Volumen von 100 Millionen Euro begeben. Die Erlöse werden zur Finanzierung oder Refinanzierung von Umweltprojekten eingesetzt.
Der Aktienwert steigt
Auch die Aktie profitierte von der positiven Geschäftsentwicklung: Der durchschnittliche Kurswert lag im Juli bei 13,95 Euro, gegenüber 10,40 Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Jahresplus von fast 35 Prozent. Über den Aufwärtstrend bei den Aktien von Sparkasse und Volksbank hat die SWZ kürzlich berichtet.

















