Bozen – Geht es nach dem Team K, kann mit lediglich 0,26 Prozent des Südtiroler Landeshaushaltes „der Grundstein für eine stabile und generationengerechte Altersvorsorge gelegt werden“. Die Partei schlägt vor, dass das Land bei der Geburt eines jeden Kindes 5.000 Euro in einen Vorsorgefonds investiert. Bei den aktuellen Geburtenzahlen koste das dem Land jährlich etwa 23 Millionen Euro, rechnet die Abgeordnete Maria Elisabeth Rieder vor.
Was den Nutzen betrifft, so verweist Rieder auf das mögliche Endkapital, wenn ein Betrag über mehrere Jahrzehnte angelegt wird: „Wären im Jahr 1970 einmalig 5.000 Euro investiert worden, hätte dieses Kapital – gemessen an der Entwicklung des S&P-500-Index – heute einen Wert von rund 370.000 Euro.“
Angesichts des demografischen Wandels, steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Unsicherheit im bestehenden Rentensystem brauche es neue, nachhaltige Antworten, bewirbt Rieder den Vorschlag der „Generationenrente ab Geburt“.
Das Geld soll professionell, transparent und breit gestreut investiert werden. „Im Rentenalter steht es den Betroffenen als zusätzliche Absicherung zur Verfügung – etwa als monatliche Rente oder in einer kombinierten Auszahlungsform“, erklärt die Team-K-Politikerin und fügt hinzu: „Wir reden seit Jahren über den demografischen Wandel, wir kennen die Herausforderungen, wir müssen jetzt handeln, damit nicht weiter auf die nächste Generation abgewälzt wird, wo wir jetzt vorsorgen können.“
Der Vorschlag des Team K wird demnächst im Landtag diskutiert. De facto hat die Region Trentino-Südtirol erst vor wenigen Monaten eine ähnliche Maßnahme eingeführt, wenn auch mit niedrigeren Beträgen: Wird ein Neugeborenes in einen Zusatzrentenfonds eingeschrieben und zahlen die Eltern einen minimalen Beitrag ein, steuert die Region bis zu 1.100 Euro bei.















