Sterzing – Fast fünf Jahr ist es her, dass in Sterzing das Dach der Eishalle einbrach. Seitdem trainieren die Kinder und Jugendlichen der Vereine der Umgebung auf einem provisorischen Eisfeld. Nun haben sich sechs Unternehmen aus dem Wipptal zusammengeschlossen: Sie wollen im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Modells (PPP) eine Mehrzweckarena realisieren, die leistbar, energieeffizient und rasch umsetzbar ist.
Die neu gegründete Projektgruppe umfasst die Unternehmen Graus GmbH, Intercom Dr. Leitner GmbH, Leitner AG, Mader GmbH, Wipptaler Bau AG und Wolf GmbH.
Kern des Projekts ist die Standortsicherung des Eissports im Wipptal – insbesondere für einen der sportlich erfolgreichsten Klubs der Alps Hockey League sowie für derzeit 130 Kinder und Jugendliche im Nachwuchsbereich. Gleichzeitig eröffnet die neue Arena Perspektiven für den Ausbau des einzigen Sportgymnasiums Südtirols und für internationale Kooperationen im Nachwuchs- und Schulsport.
Platz für bis zu 3.000 Personen
Darüber hinaus ist die „Wipp Arena“ als Projekt für die gesamte Bevölkerung gedacht: Die Mehrzweckhalle mit Platz für 1.400 Zuschauer:innen soll nicht nur dem Eissport dienen, sondern vielfältig nutzbar sein, etwa für Konzerte oder Ausstellungen. Dann soll sie 2.500-3.000 Personen Platz bieten.
Laut der Projektgruppe konnten die ursprünglich geschätzten Baukosten früherer Planungen deutlich reduziert werden. Die Gesamtkosten für die Realisierung der Arena liegen bei rund 25 Millionen Euro, ergänzt durch nachhaltige Energiekonzepte wie Wärmerückgewinnung, Photovoltaik und die Einbindung des Schwimmbads in das Energiesystem.
Noch innerhalb 2026 soll mit dem Bau begonnen werden. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sollte dann in zwei Jahren stattfinden. „Mit der Wipp Arena möchten wir zeigen, was möglich ist, wenn regionale Unternehmen Verantwortung übernehmen, gemeinsam denken und gemeinsam handeln – für den Sport, für die Jugend und für eine lebenswerte Zukunft in der eigenen Region“, werden Christof Leitner (Intercom) und Anton Seeber (Leitner), Initiatoren des Projektvorschlages, in einer Aussendung zitiert.




















