Bozen – Die Skisaison beginnt zwar erst in zwei Monaten, doch der Beschneiungsspezialist TechnoAlpin hat nun interessante Zahlen vorgelegt. Dank Steuerungssoftware ATASSpro kann TechnoAlpin nachvollziehen, wie oft und wie lange die Schneeerzeuger in Betrieb sind.
Das erstaunliche Ergebnis: Im Laufe einer Wintersaison laufen sie durchschnittlich nur 169 Stunden, das sind umgerechnet sieben Tage und sieben Nächte. 40 Prozent der erfassten Schneemenge wurde innerhalb von sechs Novembertagen zwischen 18. und 23. November erzeugt.
„Die Grundbeschneiung legt eine wesentliche Basis für die Pistenqualität während der Wintersaison. In einem kurzen Wetterfenster schaffen die Skigebiete so jene Schneebasis, auf der die weitere Pistenpräparierung aufbauen kann. Dafür müssen Wetterbedingungen, Infrastruktur und Steuerung optimal zusammenspielen“, erklärt Matthias Illmer, Geschäftsführer von TechnoAlpin Österreich.
Mehr als die Hälfte des produzierten Schnees – 58 Prozent – entstand bei Grenztemperaturen, also bei Feuchtkugeltemperaturen zwischen minus 2 und minus 7 Grad Celsius. Die Feuchtkugeltemperatur berücksichtigt sowohl die Lufttemperatur als auch die Luftfeuchtigkeit.
Daten für die Weiterentwicklung
Die Basis für die Auswertung bilden anonymisierte Betriebsdaten von 13.129 technischen Schneeerzeugern aus 112 Skigebieten in Österreich. „ATASSpro unterstützt Skigebiete dabei, ihre Beschneiung präzise zu steuern. Die anonymisierten Betriebsdaten ermöglichen uns darüber hinaus einen analytischen Blick auf die technische Schneeerzeugung in der Praxis“, so Illmer. Und weiter: Die anonymisierten Auswertungen helfen uns, die technische Schneeerzeugung noch präziser und effizienter zu gestalten.“ Zudem könnten sie besser verständlich machen, wie moderne Schneeerzeugung funktioniert.


















