Bozen – „Wir hatten nicht das, was wir für unsere Expeditionen gebraucht hätten, und damit waren wir 1935 gezwungen, unsere Ausrüstung selbst zu produzieren“, sagte einst Hermann Huber, der vor einigen Jahren verstorbene Gründer der Marke Salewa. Aus der Münchner Sattlergenossenschaft „Sattler und Leder-Waren“ entstand der Markenname Sa-le-wa. Zur damaligen Zeit waren Rücksäcke, Steigeisenriemen und Klettergurte aus Leder vernäht.
Im Jahr 1990 übernahm Heiner Oberrauch mit seinem Unternehmen Oberalp diese deutsche Marke aus München. Seitdem entwickelte er Salewa von einem deutschen Technologieausrüster für Bergsteiger zu einer internationalen Bergmarke. „Weil ich von Bekleidung aus der Familientradition etwas verstand, war eine Bergbekleidungs-Kollektion für Salewa der erste logische Schritt der Entwicklung“, erinnert sich Oberrauch an die Anfänge seiner ersten Marke im Eigentum der Oberalp-Gruppe.
Heute wird die Marke Salewa von ihrem Headquarter in Bozen aus in 65 Ländern der Welt vertrieben und knackte die 100-Millionen-Umsatz-Grenze schon vor einigen Jahren.
„Die Begeisterung für ein stilvolles Bergsteigen hat sich bei Salewa seit 90 Jahren erhalten“, sagte Oberalp-Vizepräsidentin Ruth Oberrauch in ihrem Statement vor rund 90 Eingeladenen, die der Geburtstags-Einladung nach Tiers gefolgt waren. „Es ist vor allem die Bergwelt der Dolomiten, an der sich die Produkte von Salewa inspirieren und orientieren, und in dieser Region hat Salewa ihre Heimat gefunden“, so Oberrauch.





















